JPMorgan prognostiziert für Bitcoin bis 2025 einen optimistischen Ausblick und nennt die Wirtschaftspolitiken von Trump sowie verstärkte “Entwertungsstrategien”, die Bitcoin und Gold als Absicherung gegen Währungsabwertung begünstigen.
JPMorgan bleibt optimistisch: 'Wir sind positiv gegenüber Bitcoin bis 2025'
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Optimistischer Ausblick: JPMorgan sieht Bitcoin bis 2025 im Aufwind
Die globale Investmentbank JPMorgan veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht, der darlegt, wie Donald Trumps jüngster Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen sowohl Bitcoin als auch Goldinvestitionen fördern könnte, im Einklang mit der “Entwertungsstrategie”. Diese Strategie konzentriert sich auf den Erwerb von Vermögenswerten wie Gold und Bitcoin, die dazu neigen, in Zeiten der Währungsabwertung, die oft durch Inflation oder fiskalische Maßnahmen zur Erweiterung der Staatsschulden ausgelöst werden, ihren Wert zu behalten.
JPMorgans Geschäftsführer Nikolaos Panigirtzoglou erklärte, dass Trumps Politiken die Entwertungsstrategie intensivieren könnten, beeinflusst durch Faktoren wie Zölle, geopolitische Spannungen und expansive fiskalische Maßnahmen, die Schulden erhöhen. Er erklärte:
Wir sehen die anfängliche negative Marktreaktion von Gold nicht als Ablehnung der „Entwertungsstrategie“ unter einem Trump-Sieg. Schließlich hat Bitcoin, die andere Komponente der „Entwertungsstrategie“, nach dem Trump-Sieg an Wert gewonnen.
Nach den Wahlergebnissen stieg der Bitcoin-Preis auf ein Allzeithoch von 76.244 USD am 6. November, bevor er sich bei etwa 75.100 USD stabilisierte.
JPMorgan-Analysten sehen auch weiteres Momentum für Bitcoin, das teilweise durch Microstrategys aggressive Investitionsstrategie namens “21/21 Plan” angetrieben wird. Diese Strategie zielt darauf ab, in drei Jahren 42 Milliarden USD zu sammeln, wobei die Mittel gleichmäßig zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren aufgeteilt werden. “Allein für 2025 würde MicroStrategy 10 Milliarden USD in Bitcoin investieren, was ungefähr ihren kumulierten Käufen seit Mitte 2020 entspricht!” merkt der Bericht an.
Die Bank hob zudem einen weiterhin steigenden Einzelhandelsinvestment in sowohl Bitcoin als auch Gold hervor, insbesondere durch börsengehandelte Fonds (ETFs). Analysten erwarten, dass dieser Trend, der seit letztem Sommer beschleunigt wurde, bis 2025 unter der Trump-Administration anhalten wird. Es wird auch erwartet, dass Zentralbanken die Nachfrage nach Gold erhöhen, da Institutionen wie die Chinesische Zentralbank aufgrund von Zöllen und geopolitischen Unsicherheiten die Reserven diversifizieren. Panigirtzoglou bemerkte gegenüber The Block:
Wir sind positiv gegenüber Bitcoin bis 2025.




