Krypto dringt in das Mainstream-Finanzwesen ein, da große Beratungsfirmen digitale Vermögenswerte annehmen, wobei Milliardenströme erwartet werden und 5% Allokationen zur neuen Norm werden, sagt Bitwise.
Institutioneller Ansturm: 5% ist das neue 1% für Krypto-Portfolios, sagt Bitwise

Der ‘große Unlock’ passiert – Milliarden sind bereit, sich über Vermögensportfolios zu verlagern
Der Chief Investment Officer von Bitwise Asset Management, Matt Hougan, stellte diese Woche einen positiven Ausblick auf die Krypto-Adoption innerhalb des traditionellen Finanzwesens vor. Er teilte seine Beobachtungen auf der Social-Media-Plattform X am 14. Mai mit und betonte einen signifikanten Wandel in der Art und Weise, wie Finanzberater mit digitalen Vermögenswerten umgehen, insbesondere durch regulierte Anlagevehikel.
Er hob hervor, dass große Beratungsfirmen sich darauf vorbereiten, Krypto-Investitionen für Kunden zu ermöglichen, was eine beschleunigte Mainstream-Integration von Krypto in die professionelle Vermögensverwaltung widerspiegelt. Hougan erklärte:
Der ‘große Unlock’ passiert für Finanzberater. Ich vermute, dass jede große Beratungsfirma bis zum Jahresende in der Lage sein wird, in Krypto-ETPs zu investieren.
Laut dem Chief Investment Officer von Bitwise wird die wachsende institutionelle Akzeptanz von erheblichen Kapitalzuflüssen begleitet. „Das Interesse an Krypto ist sehr hoch. Die Zuflüsse werden in den vielen Milliarden gemessen“, meinte er.
Hougan bemerkte weiter, dass sich Portfolioallokationsstrategien weiterentwickeln, da Berater sich an die sich ändernden Investorenbedürfnisse und den verbesserten Zugang zu digitalen Vermögenswerten anpassen: „5% ist das neue 1% für Portfolioallokationen.“ Diese Anpassung signalisiert eine Bewegung hin zu einer größeren Krypto-Exposition innerhalb diversifizierter Anlageportfolios, angetrieben sowohl durch die Nachfrage als auch durch wachsendes Vertrauen in die Anlageklasse.
Das institutionelle Interesse an Bitcoin hat ständig zugenommen. Im Januar hob Blackrock-CEO Larry Fink diesen Trend beim Weltwirtschaftsforum in Davos hervor und nannte Bitcoin einen aufstrebenden globalen Finanzwert. Er bezog sich auf ein Gespräch mit einem Staatsfonds, der eine 2% bis 5% Allokation in Bitcoin erwägt, und deutete an, dass eine weit verbreitete Adoption auf diesem Niveau den Wert auf 500.000–700.000 USD steigern könnte. Fink beschrieb Bitcoin sowohl als Wachstumswert als auch als makroökonomische Absicherung, insbesondere nützlich in Regionen, die mit Währungsabwertung oder geopolitischer Instabilität konfrontiert sind.
Veränderungen im Verhalten der Institutionen und eine tiefere regulatorische Auseinandersetzung mit Krypto-Rahmenbedingungen verändern ebenfalls die Wahrnehmungen. Coinbase-CEO Brian Armstrong hat kürzlich auf die bevorstehende Aufnahme von digitalen Vermögenswerten in herkömmliche Rentenvehikel hingewiesen. „Krypto wird bald in jedem 401k zu finden sein“, erklärte Armstrong, was darauf hindeutet, dass Kryptowährungen bald ein standardmäßiger Bestandteil von Langzeitsparstrategien werden könnten.




