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Inhaftierter Binance-Manager verklagt nigerianische Antikorruptionsbehörde wegen Verletzung der 'Grundrechten'

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Der Binance-Manager, der von der nigerianischen Strafverfolgungsbehörde festgehalten wird, hat die Anti-Korruptionsbehörde des Landes wegen Verletzung seiner grundlegenden Rechte verklagt. Der Manager möchte zudem, dass das örtliche Gericht die Beschlagnahmung seines Passes als “Verletzung seines grundlegenden Rechts auf persönliche Freiheit” erklärt.

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Inhaftierter Binance-Manager verklagt nigerianische Antikorruptionsbehörde wegen Verletzung der 'Grundrechten'

Verletzung des Rechts auf persönliche Freiheit

Der inhaftierte leitende Binance-Manager, Tigran Gambaryan, hat die Anti-Korruptionsbehörde sowie das Büro des nationalen Sicherheitsberaters des Landes verklagt wegen Verletzung seiner grundlegenden Rechte. Die Klage, die er gemeinsam mit Nadeem Anjarwalla eingereicht hat, der kürzlich aus der Haft entflohen ist, fordert auch, dass das nigerianische Gericht ihn freilässt.

Einem Reuters Bericht zufolge machte Gambaryan seine Absichten bekannt, als er vor dem Richter des nigerianischen Bundesgerichts, Iyang Ekwo, erschien. Laut Bericht möchte der Binance-Manager, dass das Gericht die Beschlagnahmung seines Passes als “Verletzung seines grundlegenden Rechts auf persönliche Freiheit” erklärt.

Ende Februar wurden Gambaryan und Anjarwalla kurz nach ihrer Ankunft im Land von Agenten des Büros des Nationalen Sicherheitsberaters festgenommen. Die Manager waren im Land, um Vorwürfe zu klären, dass Binance auf seiner Plattform Währungsspekulanten erlaubte, die lokale Währung zu manipulieren. Die Kryptobörse hat die Vorwürfe konsequent abgestritten.

Nachdem die Gespräche zwischen den Managern und Regierungsbeamten gescheitert waren, wurden Gambaryan und Anjarwalla festgenommen und in ein Regierungs-“Gästehaus” in der Hauptstadt Abuja überführt.

In der Zwischenzeit fordert Gambaryan, der nun mehr als 30 Tage in Haft verbracht hat, neben der Rückgabe seines Passes, dass die nigerianische Regierung eine öffentliche Entschuldigung ausspricht. Er möchte auch, dass das Gericht eine einstweilige Verfügung gegen weitere Inhaftierung erlässt.

Laut dem Reuters-Bericht haben die Anwälte sowohl des Büros des Nationalen Sicherheitsberaters als auch der Anti-Korruptionsbehörde, bekannt als die Economic and Financial Crimes Commission, die Anhörung nicht besucht, was dazu führte, dass das Gericht das Verfahren vertagen musste. Die nächste Anhörung ist nun für den 8. April angesetzt.

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