Bereitgestellt von
News Bytes

Indien untersucht Binance wegen Kryptoüberweisungen aus Pakistan

Indiens Finanznachrichtendienst untersucht Binance und private Krypto-Wallets aufgrund eines vermuteten Anstiegs von grenzüberschreitenden Überweisungen aus Pakistan, die möglicherweise mit illegalen Finanzierungsnetzwerken in Verbindung stehen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Indien untersucht Binance wegen Kryptoüberweisungen aus Pakistan

Inmitten wachsender Sicherheitsbedenken intensiviert Indiens Financial Intelligence Unit (FIU-IND) ihre Untersuchung von Binance und mehreren Kryptowährungsbörsen über Anschuldigungen, dass digitale Vermögenswerte über private Wallets aus Pakistan für illegale und terrorbezogene Aktivitäten geleitet werden. Beamte erklärten, dass Binance die am häufigsten genutzte Plattform für diese Transaktionen ist und bemerkten erhöhte Volumina in der Nähe sensibler Grenzgebiete. Die FIU-IND sammelt in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden Daten, um diese Geldflüsse zu verfolgen und verdächtige Konten zu identifizieren. Binance, das seit August 2024 bei der FIU registriert ist, hat mit den Ermittlern kooperiert, während Wazirx jegliche Beteiligung bestritt und auf den Stopp der Operationen seit Juli 2024 hinwies. Separat wurde ein Krypto-Betrug mit Sitz in Ahmedabad, der von Betrügern aus Nepal durchgeführt wurde, kürzlich mit Unterstützung von Binance aufgedeckt. Da Indien die Aufsicht stärken will, werden neue Compliance-Maßnahmen unter dem Präventionsgesetz zur Geldwäsche erwartet, um den Missbrauch digitaler Währungen für Verbrechen und Terrorismus einzudämmen. Ein kürzlich erschienener FATF-Bericht hat die globalen Bedenken weiter verstärkt.