Indien zögert, ein umfassendes Kryptowährungsgesetz zu verabschieden, und zieht es stattdessen vor, die Teilaufsicht beizubehalten, da Bedenken hinsichtlich systemischer Risiken bestehen, wie aus einem internen Regierungsdokument hervorgeht, das von Reuters geprüft wurde. Die Behörden warnen, dass eine formelle Regulierung digitale Vermögenswerte legitimieren und das Risiko bergen würde, sie in das Finanzsystem zu integrieren, während ein völliges Verbot es nicht schaffen würde, Peer-to-Peer- oder dezentrale Börsenaktivitäten zu stoppen. Die Reserve Bank betonte die Schwierigkeit, solche Risiken innerhalb traditioneller Aufsichtsmechanismen einzudämmen. Das Dokument hebt hervor, dass US-Gesetze, die dollar-gestützte Stablecoins ermöglichen, globale Zahlungen umgestalten könnten und warnt davor, dass die weitverbreitete Nutzung von Stablecoins die Abwicklungssysteme fragmentieren und Indiens einheitliche Zahlungsoberfläche schwächen könnte. Obwohl indische Investoren derzeit etwa 4,5 Milliarden US-Dollar in Kryptowährungen halten, erklären Beamte, dass die Bestände zu klein bleiben, um die finanzielle Stabilität zu gefährden. Hohe Besteuerung und Compliance-Anforderungen schrecken weiterhin spekulativen Handel ab.
Indien hält sich mit vollständigem Kryptogesetz zurück, unter Berufung auf systemische Risiken
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