Indiens erweiterte Zahlungsbeziehungen mit Ländern wie den VAE und Sri Lanka unterstreichen das Bestreben nach nahtlosen Transaktionen, gepaart mit vorsichtigen Fortschritten bei der digitalen Zentralbankwährung (CBDC).
Indien erweitert Zahlungsbeziehungen mit regionalen Partnern zur Stärkung grenzüberschreitender Finanznetzwerke
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Indiens wachsende regionale Zahlungsbeziehungen signalisieren eine neue Finanzära
Indien erweitert seine Zahlungsbeziehungen mit mehreren Nationen, darunter Sri Lanka und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), als Teil seiner Bemühungen, grenzüberschreitende Finanznetzwerke zu stärken. Der stellvertretende Gouverneur der Reserve Bank of India (RBI), T. Rabi Sankar, diskutierte diese Entwicklungen am Mittwoch während einer Konferenz in Cebu, Philippinen. Unterstrich bestehende Kooperationen, sagte Sankar:
Wir haben eine Vereinbarung mit Sri Lanka. Wir arbeiten auch mit anderen Ländern wie den VAE und einigen Nachbarländern an weiteren Vereinbarungen.
Er bemerkte auch, dass Indien „einige Vereinbarungen“ mit Bhutan und Nepal hat. Die RBI arbeitet mit Zentralbanken in der Region der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) zusammen, um eine grenzüberschreitende Plattform für Sofortzahlungen zu schaffen.
Sankar kommentierte auch den Fortschritt der digitalen Zentralbankwährung. Indien hat bereits Pilotprojekte für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) gestartet, aber die RBI verfolgt einen vorsichtigen Ansatz bei deren breiterer Einführung. Sankar betonte:
Wir haben keine Eile, es sofort einzuführen. Sobald wir ein gewisses Verständnis über die Ergebnisse oder Auswirkungen haben, werden wir es einführen. Wir halten keinen spezifischen Zeitplan dafür ein.
Die RBI untersucht die Sicherheit digitaler Währungen und deren Auswirkungen auf die Geldpolitik und Bankensysteme. Der RBI-Gouverneur Shaktikanta Das hat CBDCs als „die zukünftige Form des Geldes und die kostengünstigste Lösung für grenzüberschreitende Zahlungen, Handelsabwicklungen und Überweisungen“ beschrieben. Er äußerte kürzlich auch die Bereitschaft, „technische Lösungen für jedes Land bereitzustellen, das an der Schaffung gemeinsamer internationaler Standards für grenzüberschreitende Zahlungen interessiert ist.“
Indien hat noch keine spezifischen Kryptowährungsregulierungen eingeführt, aber es hat Schritte unternommen, um digitale Vermögenswerte zu überwachen und zu besteuern. Die Regierung hat eine Steuer von 30% auf Kryptogewinne und 1% Quellensteuer (TDS) auf Transaktionen über 50.000 ₹ verhängt.
Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman hat die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit betont, um die damit verbundenen Risiken von Kryptotransaktionen anzugehen. Unter Indiens G20-Präsidentschaft hob sie die Bedeutung der Entwicklung eines gemeinsamen Rahmens für alle Länder hervor, um die Herausforderungen durch digitale Vermögenswerte zu bewältigen.




