In einem aktuellen Social-Media-Beitrag reflektierte Kenneth Rogoff, ein ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), über seine frühere Vorhersage, dass Bitcoin eher bei 100 Dollar als bei 100.000 Dollar bewertet würde.
Harvard-Professor und ehemaliger Chefökonom des IWF bietet Entschuldigungen für die Fehleinschätzung von Bitcoin vor einem Jahrzehnt an

Rogoff, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University, räumte ein, dass er die Bereitschaft der US-Regierung, sinnvolle Kryptowährungsregulierungen umzusetzen, unterschätzte, und fragte sich, warum politische Entscheidungsträger Steuerhinterziehung und illegale Aktivitäten erleichtern würden. Er stellte außerdem fest, dass er nicht vorhergesehen hatte, dass Bitcoin mit Fiat-Währungen als bevorzugtes Zahlungsmittel in der globalen Untergrundwirtschaft konkurrieren würde, was einen Preisboden für die Kryptowährung geschaffen hat. Darüber hinaus zeigte sich Rogoff überrascht über die Fähigkeit der Regulierungsbehörden, erhebliche Mengen an Kryptowährungen zu halten, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, und hob einen erheblichen Interessenkonflikt hervor. Diese Einblicke scheinen als Hintergrund für die Werbung für sein neues Buch “Our Dollar, Your Problem” zu dienen, anstatt eine echte Neubewertung seiner früheren Ansichten über Bitcoin darzustellen.




