Über 5,3 Milliarden Dollar in Bitcoin- und Ethereum-Optionen laufen am Freitag aus, was die Basis für mögliche Kursschwankungen bildet. Da BTC über seinem Max-Pain-Level gehandelt wird und ETH in der Nähe eines wichtigen Widerstands liegt, beobachten Händler die Volatilität genau.
Händler rüsten sich für Volatilität, da Bitcoin und Ethereum einem Optionsverfall von 5,3 Milliarden Dollar gegenüberstehen.

Crypto-Märkte erwarten Turbulenzen, da massive Optionsverfälle am Freitag anstehen
Über 5,3 Milliarden Dollar in Bitcoin– und Ethereum-Optionen laufen am Freitag, den 10. Oktober, aus, laut Daten von Deribit. Dies markiert einen der größten Verfälle des Quartals und könnte eine volatile Handelssitzung einläuten.
Bitcoin-Optionen machen den Großteil des Gesamtvolumens aus, mit einem Nominalwert von 4,3 Milliarden Dollar, einem Put-Call-Verhältnis von 1,12 und einem Max-Pain-Preis von 117.000 Dollar, dem Level, an dem die meisten Optionen ablaufen. Da BTC derzeit bei 122.079 Dollar gehandelt wird, deutlich über dieser Schwelle, könnte kurzfristiger Druck entstehen, da Händler Positionen ausgleichen oder absichern. Bullen haben sich um 120K-Calls versammelt, während Bären Positionen in 110K-Puts aufgebaut haben, was Raum für schnelle Schwankungen lässt, falls der Markt eine der beiden Seiten testet.

Ethereum-Optionen belaufen sich auf insgesamt 940 Millionen Dollar mit einer optimistischeren Neigung, einem Put-Call-Verhältnis von 0,9 und einem Max-Pain-Punkt bei 4.430 Dollar. ETH wird knapp unter diesem Level bei 4.358 Dollar gehandelt, was auf eine engere Preisbewegung hindeutet, obwohl jede größere BTC-gestützte Bewegung die Volatilität bei beiden Assets verstärken könnte.

Historisch gesehen lösen große Verfälle wie dieser oft kurzfristige Preisschwankungen aus, da Market Maker Absicherungen auflösen und Händler sich neu positionieren. Mit Bitcoin, das neue Höchststände erreicht, und erhöhten Finanzierungsraten könnten kleine Stimmungsänderungen zu scharfen Intraday-Korrekturen führen. Andernfalls, wenn der bullische Schwung anhält, könnte dies zu einem weiteren Anstieg im Oktober-Handelszyklus führen.




