Japans „JVCEA Green List“ treibt die Expansion des Kryptomarktes voran, indem sie eine beschleunigte Notierung von mehr als 30 zugelassenen Token unter der Aufsicht der Finanzaufsichtsbehörde ermöglicht, wodurch die Compliance-Standards gestärkt und gleichzeitig der Zugang der Börsen zu wichtigen digitalen Vermögenswerten beschleunigt wird. Wichtige Erkenntnisse:
Grüne Liste: Japan bindet über 30 Kryptowährungen in einen regulierten Rahmen ein

- Die „Green List“ der JVCEA umfasst mehr als 30 Token, wobei die Unterstützung durch die FSA eine schnellere Notierung an Börsen ermöglicht.
- Die Abstimmung zwischen FSA und JVCEA beschleunigt Genehmigungen und ermöglicht damit ein rasantes Wachstum für konforme Krypto-Plattformen.
- Reformen des japanischen Parlaments bringen Kryptowährungen in den Mainstream-Finanzsektor und ebnen den Weg für eine erhebliche Expansion der von der FSA geführten Märkte.
Die Krypto-Regulierung in Japan schreitet mit dem „Green List“-Rahmenwerk der JVCEA voran
Der japanische Kryptowährungsmarkt entwickelt sich weiter, da Regulierungsbehörden und Branchenverbände parallel zur Marktexpansion die Aufsichtsrahmen vorantreiben. Die Japan Virtual and Crypto Assets Exchange Association (JVCEA) führt auf ihrer Website eine „Green List“ (Grüne Liste). Die Liste umfasst mehr als 30 Token. Sie wird von Japans oberster Finanzaufsichtsbehörde, der Financial Services Agency (FSA), anerkannt. Sie dient als Leitfaden für konforme, beschleunigte Notierungen an den Börsen.
Der Verband, eine Selbstregulierungsstelle, die Krypto-Asset-Börsen in Japan beaufsichtigt, pflegt die Liste auf der Grundlage von vier Zulassungskriterien. Dazu gehören die Akzeptanz durch mehrere Mitgliedsunternehmen, eine nachhaltige Handelshistorie, das Fehlen auferlegter Handelsbedingungen und keine Bedenken hinsichtlich der Aufnahme. Die Aktualisierung spiegelt eine anhaltende Konzentration auf wichtige Assets wie Bitcoin, Ethereum und XRP wider, neben einer breiteren Palette etablierter Altcoins.
Zum 2. April umfasst die aktualisierte Green List Algorand (ALGO), Axie Infinity (AXS), Basic Attention Token (BAT), Bitcoin Cash (BCC/BCH), Bitcoin (BTC/XBT), Dai (DAI), Polkadot (DOT), Ethereum Classic (ETC), Ethereum (ETH), Filecoin (FIL), Hedera (HBAR), IOST (IOST), Lisk (LSK), Litecoin (LTC), Decentraland (MANA), Maker (MKR), Mona Coin (MONA), OMG Network (OMG), Pol (MATIC), Qtum (QTUM), Sandbox (SAND), Shiba Inu (SHIB), Sky (SKY), NEM (XEM), Stellar (XLM), Ripple (XRP), Tezos (XTZ), Symbol (XYM), ZPG (ZPG), ZPGAG (ZPGAG) und ZPGPT (ZPGPT). Diese Vermögenswerte stellen Kryptowährungen dar, die die Erwartungen hinsichtlich Betrieb, Liquidität und Compliance innerhalb des regulierten Börsenökosystems Japans erfüllen.
Die Aufsicht der FSA wird ausgeweitet, während Japan auf eine Klassifizierung von Finanzprodukten zusteuert
Japans Regulierungsstruktur bietet Kryptowährungsbörsen starke Anreize für eine JVCEA-Mitgliedschaft, obwohl keine ausdrückliche gesetzliche Verpflichtung zum Beitritt besteht. Börsen, die eine Registrierung bei der Finanzaufsichtsbehörde anstreben, müssen robuste Selbstregulierungsregeln nachweisen, die sich nur schwer eigenständig etablieren lassen, was die Regulierungsbehörden dazu veranlasst, die Übernahme der JVCEA-Standards nachdrücklich zu fördern.
Nichtmitglieder sehen sich erheblichen operativen Hindernissen gegenüber, darunter begrenzte Möglichkeiten zur Notierung von Token, eingeschränkter Zugang zu Netzwerken zur Einhaltung der Travel Rule und Schwierigkeiten beim Aufbau von Bankbeziehungen. Die Finanzaufsichtsbehörde erkennt die „Green List“ im Rahmen delegierter Befugnisse an und ermöglicht so eine beschleunigte Notierung durch einfache Meldung anstelle langwieriger Prüfungen, behält sich jedoch ein Vetorecht bei Vermögenswerten vor, die neue Risiken bergen.

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Im April bestätigte die Finanzaufsichtsbehörde, dass 118 verschiedene Token von registrierten inländischen Börsen gehandelt werden. Gesetzliche Änderungen stehen noch aus im Rahmen der Steuerreformvorschläge für 2026 und der Änderungen des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes, die dem Parlament Anfang dieses Jahres vorgelegt wurden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Krypto-Vermögenswerte als Finanzprodukte neu zu klassifizieren, einen pauschalen Steuersatz von 20 % einzuführen und Beschränkungen für Insiderhandel umzusetzen, wobei die Durchsetzung voraussichtlich am 1. Januar 2027 beginnen wird. Diese Entwicklung spiegelt einen umfassenderen Übergang zur Behandlung von Kryptowährungen als Finanzinstrumente wider, wobei die Regulierungsbehörden während der laufenden Gesetzgebungsphase einen Aufsichtsrahmen aufbauen, der an traditionelle Märkte angepasst ist.




