Die Kryptomärkte zeigen sich widerstandsfähig, da nachlassende geopolitische Spannungen und sinkende Ölpreise den makroökonomischen Druck verringern und damit die Voraussetzungen für eine mögliche Erholung digitaler Vermögenswerte schaffen – vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Anlegerstimmung und positiverer Signale seitens der Regulierungsbehörden.
Grayscale geht davon aus, dass sich die Bewertungen von Kryptowährungen erholen werden, da der weltweite Druck nachlässt

Kryptowährungen zeigen Stabilität, während Ölpreise fallen und Risiken nachlassen
Veränderte geopolitische Erwartungen haben begonnen, den Druck auf den globalen Märkten zu verringern. Zach Pandl, Leiter der Forschungsabteilung bei Grayscale, skizzierte am 23. März, wie Krypto-Vermögenswerte während des Konflikts mit dem Iran stabil geblieben sind. Die Analyse verbindet die Performance digitaler Vermögenswerte sowohl mit der makroökonomischen Volatilität als auch mit der sich wandelnden Marktstimmung.
Die Energiemärkte, die aufgrund von Versorgungsängsten stark angestiegen waren, haben in den letzten Tagen eine deutliche Kehrtwende vollzogen, da diplomatische Signale die Erwartungen der Händler veränderten. Die Öl-Benchmarks sind bis zum 25. März um mehr als 5 % gefallen, wobei Brent-Rohöl unter 100 USD auf rund 98,28 USD pro Barrel fiel und West Texas Intermediate auf etwa 87,68 USD sank. Nach Ansicht von Grayscale:
„Kryptowährungen haben sich seit Beginn des Krieges mit dem Iran gut behauptet. Die Bewertungen könnten sich unserer Ansicht nach deutlicher erholen, sobald die makroökonomischen Risiken nachlassen.“
Politische Signale und institutionelle Maßnahmen stützen die Erholung
Frühere Preisspitzen hatten den Ölpreis um etwa 40 USD pro Barrel in die Höhe getrieben, was zu einem Anstieg der Einjahres-Swapsätze in den wichtigsten Volkswirtschaften führte und Aktien, Staatsanleihen und Edelmetalle belastete. Grayscale wies darauf hin, dass diese inflationsbedingte Neubewertung nun teilweise rückgängig gemacht wird, da Berichte auf einen möglichen einmonatigen Waffenstillstand hindeuten, einschließlich eines 15-Punkte-Vorschlags, der an Teheran gesendet wurde, sowie Anzeichen dafür, dass der Iran nicht-feindlichen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestatten könnte. Diese Wende hat die geopolitische Risikoprämie verringert, die zuvor die Terminmärkte beflügelt hatte.
Unterdessen verzeichneten digitale Vermögenswerte laut Grayscale trotz allgemeiner Volatilität moderate Gewinne, gestützt durch interne Marktdynamiken und eine sich verbessernde Stimmung. Der Krypto-Vermögensverwalter hob hervor, dass ein früherer Ausverkauf von Oktober bis Anfang Februar spekulative Positionen reduziert habe, was eine allmähliche Erholung ermöglichte, die durch Nettozuflüsse in Krypto-Spot-ETPs und steigende Open Interest bei Perpetual-Futures gekennzeichnet war.
Zusätzliche Unterstützung kam von Entwicklungen in der Branche, darunter Fortschritte im Zusammenhang mit dem CLARITY Act, aktualisierte Positionen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, die die meisten digitalen Vermögenswerte als Nicht-Wertpapiere einstuft, sowie anhaltende institutionelle Aktivitäten wie die geplante Übernahme des Stablecoin-Infrastrukturanbieters BVNK durch Mastercard. Grayscale betonte, dass dezentrale Blockchain-Netzwerke strukturell von geopolitischen Störungen unabhängig bleiben, wobei Bitcoin unabhängig von externen Bedingungen eine konsistente Blockproduktion fortsetzt.

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FAQ 🧭
- Warum sind die Kryptomärkte während geopolitischer Spannungen stabil? Kryptowährungen zeigen Widerstandsfähigkeit aufgrund reduzierter spekulativer Positionen und Unabhängigkeit von traditionellen makroökonomischen Schocks.
- Wie wirken sich fallende Ölpreise auf digitale Vermögenswerte aus? Niedrigere Ölpreise mildern Inflationsängste und verringern den makroökonomischen Druck, was Risikoanlagen wie Kryptowährungen stützt.
- Welche Rolle spielt die Regulierung bei der Erholung des Kryptomarktes? Eine positive Haltung der SEC und Fortschritte bei der Gesetzgebung stärken das Vertrauen der Anleger und fördern die Beteiligung institutioneller Investoren.
- Erhöhen institutionelle Anleger ihr Engagement in Kryptowährungen? Ja, Zuflüsse in ETFs und Übernahmen wie der BVNK-Deal von Mastercard signalisieren ein wachsendes institutionelles Interesse.




