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Goldman Sachs-Chef David Solomon bezeichnet sich selbst als „Beobachter“, als er eine kleine BTC-Investition offenlegt

David Solomon sagt, er besitze „sehr wenig“ Bitcoin – ein offenes Eingeständnis, das den Chef von Goldman Sachs persönlich in die Anlageklasse einreiht, die er einst mit Vorsicht behandelt hat.

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Goldman Sachs-Chef David Solomon bezeichnet sich selbst als „Beobachter“, als er eine kleine BTC-Investition offenlegt

Goldman-Sachs-Chef gibt beim World Liberty Forum in Florida bekannt, dass er „sehr wenig“ Bitcoin besitzt

Solomon gab seine Bestände am 18. Februar während einer Podiumsdiskussion auf dem World Liberty Forum in Florida bekannt und sagte den Teilnehmern: „Ich besitze ein wenig Bitcoin, sehr wenig“, wobei er darauf hinwies, dass er „kein großer Bitcoin-Prognostiker“ sei. Er stellte sich als Beobachter dar, der noch immer das Verhalten dieser Anlageform studiert.

Diese Äußerungen markieren eine bemerkenswerte Entwicklung. Im Juli 2024 beschrieb Solomon Bitcoin als spekulative Investition ohne klaren Anwendungsfall, räumte jedoch ein, dass es als Wertspeicher fungieren könnte. Im Januar 2025 wies er auf regulatorische Hindernisse hin, die die Möglichkeiten von Goldman Sachs einschränkten, sich direkt auf den Kryptomärkten zu engagieren.

Auf dem Forum in Florida deutete Solomon an, dass sich das regulatorische Klima verändert habe. Er scherzte, dass die Vorschriften bis vor kurzem „extrem restriktiv“ gewesen seien, und lobte die politischen Veränderungen unter der Regierung von Präsident Donald Trump, die zu mehr Flexibilität im Bereich der digitalen Vermögenswerte geführt hätten.

Goldman selbst hat seine Präsenz im Kryptomarkt durch börsengehandelte Fonds (ETFs) ausgebaut, die an Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen gebunden sind. Anfang 2026 meldete die Bank ein Engagement in Kryptowährungs-ETFs in Höhe von rund 2,36 Milliarden US-Dollar, obwohl aus den Unterlagen hervorgeht, dass sie Ende 2025 einige Positionen reduziert hat.

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Auf der Veranstaltung hob Solomon auch die Tokenisierung als eine Entwicklung hervor, die er für die Finanzmärkte als bedeutend erachtet, und signalisierte damit, dass die Blockchain-basierte Infrastruktur – und nicht nur der spekulative Handel – die Aufmerksamkeit der Wall Street auf sich zieht. Für einen CEO, der Kryptowährungen einst auf Distanz hielt, hat selbst ein „sehr geringer” Besitz für einige Beobachter symbolische Bedeutung.

FAQ ❓

  • Warum hat David Solomon seine Bitcoin-Beteiligungen offengelegt? Er gab diese während einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Rolle von Kryptowährungen in der modernen Finanzwelt bekannt.
  • Wie viel Bitcoin besitzt Solomon? Er beschrieb den Betrag als „sehr gering” und „sehr, sehr begrenzt”.
  • Hat Goldman Sachs in Kryptowährungen investiert? Ja, die Bank hält kryptobezogene ETFs im Wert von mehreren Milliarden Dollar, die an Bitcoin und Ethereum gebunden sind.
  • Sagt Solomon den zukünftigen Preis von Bitcoin voraus? Nein, er sagte, er sei ein Beobachter und kein Bitcoin-Prognostiker.
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