Goldman Sachs CEO David Solomon erwartet, dass die Federal Reserve jegliche Notfall-Leitzinssenkungen bis mindestens September verzögern wird, trotz schwacher Arbeitsmarktdaten, da er glaubt, dass die US-Wirtschaft eine Rezession vermeiden wird. In einem Gespräch bei “The David Rubenstein Show” deutete Solomon an, dass Investoren angesichts der globalen Marktturbulenzen und enttäuschender Beschäftigungszahlen möglicherweise mit potenziellen Zinssenkungen vor dem Septembertreffen gerechnet hatten, diese Erwartungen nun jedoch gesunken sind. Derivatemärkte hatten eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für unmittelbare Kürzungen widergespiegelt, sehen nun aber Zinssenkungen bei dem Treffen am 18. September vor. Solomon erkannte die jüngste Marktschwankung an, ausgelöst durch Japans Zinserhöhungen und die Auflösung von Carry Trades, die angesichts der Unterbewertung des Yen weiterhin bestehen könnten. Obwohl der Arbeitsmarktbericht weicher als erwartet ausfiel, betonte Solomon, dass dies nicht katastrophal sei. Er hob die übermäßig optimistischen Erwartungen des Marktes bezüglich der Zinssenkung hervor und bemerkte, dass Goldmans Wahrscheinlichkeit einer Rezession von 15% auf 25% gestiegen ist. Solomon sieht die aktuelle Marktkorrektur als potenziell vorteilhaft an und erwartet kurzfristige Volatilität.
Goldman Sachs CEO: Fed wird die Zinsen wahrscheinlich nicht vor September senken
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