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Goldkäufe der Zentralbanken verlangsamen sich, da die Eskalation im Iran die Reservepolitik beeinflusst

Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die sich vertiefenden geopolitischen Gräben veranlassen die Zentralbanken dazu, ihre Goldreserven neu zu bewerten. Der World Gold Council signalisiert, dass die zunehmenden globalen Konfliktrisiken die offizielle Nachfrage bis 2026 stabilisieren werden.

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Goldkäufe der Zentralbanken verlangsamen sich, da die Eskalation im Iran die Reservepolitik beeinflusst

Zentralbanken passen Goldkäufe angesichts zunehmender geopolitischer Risiken an

Die Goldkäufe der Zentralbanken haben sich zu Beginn des Jahres abgeschwächt, berichtete der World Gold Council am 3. März, da die eskalierenden geopolitischen Spannungen weiterhin die Reservenstrategie beeinflussen. „Die geopolitische Unsicherheit bleibt ein anhaltender Hintergrund für die Nachfrage der Zentralbanken, wobei die hohe Volatilität im Januar eine bemerkenswerte Ausnahme darstellt“, heißt es in dem Bericht, der hinzufügt:

„Die nächsten 10 bis 15 Tage könnten sich als entscheidend für die Gestaltung des geopolitischen Umfelds in diesem Jahr erweisen, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiter eskalieren und kaum Anzeichen für eine diplomatische Lösung in Sicht sind.“

Die Nettokäufe beliefen sich im Januar auf insgesamt 5 Tonnen und gingen damit gegenüber dem Monatsdurchschnitt von 27 Tonnen im Jahr 2025 zurück. Während volatile Preise und saisonale Faktoren die Dynamik verlangsamten, wies der Rat darauf hin, dass die anhaltende Instabilität, einschließlich der zunehmenden Spannungen zwischen Washington und Teheran, das Interesse des öffentlichen Sektors an Gold bis 2026 und darüber hinaus wahrscheinlich aufrechterhalten wird.

Die Käufe konzentrierten sich auf Zentral- und Ostasien sowie ausgewählte osteuropäische Institutionen. Die Zentralbank von Usbekistan erhöhte ihre Bestände um 9 Tonnen und brachte ihre Reserven damit auf 399 Tonnen, was 86 % ihrer Reserven im Januar 2026 entspricht. Die Bank Negara Malaysia erwarb 3 Tonnen und verzeichnete damit ihre erste Aufstockung seit 2018, während die Tschechische Republik und Indonesien jeweils 2 Tonnen sicherten. China und Serbien erhöhten ihre Allokationen um jeweils 1 Tonne, wodurch sich Chinas Akkumulationsserie auf 15 Monate in Folge verlängerte und der Goldanteil auf fast 10 % der Reserven stieg. Russland verzeichnete mit 9 Tonnen den größten Rückgang, und die Bulgarische Nationalbank transferierte nach dem Beitritt Bulgariens zur Europäischen Union 2 Tonnen an die Europäische Zentralbank. Kasachstan und die Kirgisische Republik reduzierten ihre Bestände jeweils um 1 Tonne.

Der Bericht kam zu dem Schluss, dass sich eine breitere Nachfragestruktur als bestimmendes Thema für 2026 abzeichnen könnte, mit einer erneuten Beteiligung Malaysias und einer geplanten Rückkehr der Bank of Korea zu goldbezogenen Investitionen. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran und einer zunehmenden geopolitischen Fragmentierung unterstreicht die anhaltende Akkumulation seit 2022, wie Zentralbanken ihre Reserven inmitten einer sich wandelnden Weltordnung positionieren.

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FAQ 🧭

  • Warum haben sich die Goldkäufe der Zentralbanken im Januar verlangsamt? Volatile Preise und saisonale Faktoren dämpften die Käufe trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheit.
  • Wie beeinflussen die Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Goldnachfrage? Die eskalierenden Spannungen verstärken die Attraktivität von Gold als strategische Reservewährung für Zentralbanken.
  • Welche Regionen sind führend bei der offiziellen Goldakkumulation? Zentral- und Ostasien sowie ausgewählte osteuropäische Institutionen trieben die meisten Nettokäufe voran.
  • Was bedeutet die anhaltende Goldakkumulation der Zentralbanken für Anleger? Die anhaltende Nachfrage des öffentlichen Sektors signalisiert eine mittelfristige strukturelle Stützung der Goldpreise.
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