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Gold erreicht $3.700, während Sprotts Wong sagt, dass die Krone des Dollar als Wertaufbewahrungsmittel rutschen könnte.

Gold marschiert in Rekordhöhe und durchbricht am Mittwochmorgen die Marke von 3.700 $ pro Unze, während Sprott Asset Management-Stratege Paul Wong sagt, dass das gelbe Metall möglicherweise endlich die begehrteste Rolle des Dollars an sich reißen könnte: Wertspeicher.

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Gold erreicht $3.700, während Sprotts Wong sagt, dass die Krone des Dollar als Wertaufbewahrungsmittel rutschen könnte.

Wong warnt: Fiskaldominanz setzt US-Dollar unter Druck, Gold an der Spitze

Die Goldpreise gaben nach dem Meilenstein leicht auf 3.678,9 $ pro Unze nach, aber die neueste Botschaft von Sprott Asset Management und seinem Marktstrategen Paul Wong ist klar—Gold kämpft um die Spitzenposition im Finanzsystem.

Sein neuester Bericht nimmt kein Blatt vor den Mund:

„Unter dieser Bedingung wird das derzeit dollarzentrierte globale Finanzsystem wahrscheinlich weniger nachhaltig werden. Die Verwendung des US-Dollars als Wertspeicher zwingt die USA, anhaltende Defizite zu fahren, die ihre industrielle Basis untergraben, eine politisch derzeit nicht tragbare Situation.“

Der Kontext ist so glitzernd wie das Metall selbst. Gold ist bisher um mehr als 30 % gestiegen, angetrieben von einem Cocktail aus Fed-Drama, Handelskriegen und Fiskaldominanz. Mit politischen Händen, die am Steuer der Zentralbank zerren, argumentiert Wong, dass die Glaubwürdigkeit des Dollars sinkt. Und Investoren scheinen zuzustimmen—Zentralbanken weltweit horten Goldbarren, als ob es aus der Mode käme.

Gold erreicht $3.700, da Wongs von Sprott sagt, dass die Wertspeicherkrone des Dollars rutschen könnte

Die Fiskaldominanz, das höfliche Synonym für „die Regierung gibt aus, die Fed gehorcht“, steht nun im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass die Geldpolitik zunehmend dem Schuldenrausch Washingtons dient, anstatt die Inflation in Schach zu halten. Negative reale Renditen, ein schwächelnder Dollar und politisch getriebene Inflation schaffen ein Umfeld, in dem Gold nicht nur glänzt—es blendet.

Wong ist nicht der Einzige, der den Glitzerpfad sieht. Die steiler werdende Zinskurve blinkt mit Warnsignalen, und Trader sichern sich gegen ein System ab, in dem die Rolle des US-Dollars als sicherer Hafen nicht mehr kugelsicher aussieht. Wong sagt, in einem solchen Setup tritt Gold als neutrales, glaubwürdiges Reservevermögen hervor. Tausende Jahre Geschichte, Billionen an Liquidität und das Vertrauen der Zentralbanken geben ihm den Lebenslauf, den der Dollar zunehmend vermissen lässt.

Bis jetzt sonnen sich die Gold-Fans im Glanz des neuesten 3.700 $-Meilensteins. Doch der Subtext ist größer: Wenn die Fiskaldominanz weiterhin den Willen der Fed beugt, könnte das globale Finanzsystem eines Morgens aufwachen und feststellen, dass sein Wertspeicher mit Goldbarren gefüllt ist—nicht mit Dollars.

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