Die kanadische Regierung schlägt das „Strong and Free Elections Act“ vor, um Kryptowährungen und andere „schwer nachverfolgbare“ politische Spenden zu verbieten.
Gesetzesentwurf zum „Strong and Free Elections Act“ verschärft Vorschriften für Kryptowährungsspenden in Kanada

Am 26. März 2026 legte die kanadische Regierung den „Strong and Free Elections Act“ zur Beratung vor, einen Änderungsvorschlag zum „Canada Elections Act“ (CEA), der die Methoden der politischen Finanzierung für Bundesparteien, Dritte, Kandidaten und Spender in ganz Kanada einschränken würde; der CEA wird vom Wahlleiter verwaltet und vom Wahlbeauftragten Kanadas durchgesetzt.
Der Vorschlag würde Parteien und Dritten verbieten, Spenden in Formen anzunehmen, die schwer nachzuverfolgen sind – wozu ausdrücklich Kryptowährungen, Zahlungsanweisungen und Prepaid-Karten gehören – und würde vorschreiben, dass die Finanzierung politischer Aktivitäten durch Dritte von kanadischen Staatsbürgern oder Personen mit ständigem Wohnsitz in Kanada stammen muss, außer wenn es sich um minimale Spenden handelt.
Der Gesetzentwurf würde zudem strengere Datenschutz- und Anbieterschutzmaßnahmen für personenbezogene Daten im Besitz von Parteien vorschreiben, die Vorschriften für ausländische Finanzierungskanäle verschärfen und die administrativen Geldstrafen erhöhen, um illegale Finanzierungen zu verhindern, wobei Höchststrafen von bis zu 25.000 Dollar für Einzelpersonen und 100.000 Dollar für Organisationen vorgeschlagen werden.
Die Bestimmungen des Gesetzentwurfs würden den Geltungsbereich der Durchsetzung über Kanada hinaus ausweiten und dem Wahlbeauftragten Kanadas erweiterte Ermittlungsbefugnisse einräumen, um grenzüberschreitende Finanzierungen und den Missbrauch digitaler Instrumente zu verfolgen, die die Wahlintegrität beeinträchtigen könnten.

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• Wann wurde das „Strong and Free Elections Act“ in Kanada vorgeschlagen? Der Gesetzentwurf wurde am 26. März 2026 eingebracht. • Würde der Gesetzentwurf Kryptospenden an kanadische Parteien verbieten? Der Vorschlag würde die Annahme von Kryptowährungen als Spenden von Parteien oder Dritten verbieten.
• Wie würden politische Aktivitäten Dritter nach dem Vorschlag finanziert? Die Finanzierung politischer Aktivitäten Dritter müsste von kanadischen Staatsbürgern oder Personen mit ständigem Wohnsitz in Kanada stammen. • Welche Strafen sieht der Vorschlag für Verstöße gegen Finanzvorschriften in Kanada vor? Die vorgeschlagenen Verwaltungsstrafen belaufen sich auf bis zu 25.000 Dollar für Einzelpersonen und 100.000 Dollar für Organisationen.




