Matthew Pines, Geschäftsführer am Bitcoin Policy Institute, hat Bedenken über das Auseinanderbrechen des globalen Finanzsystems und die Zuverlässigkeit der Dollar-Swap-Linien der US-Notenbank geäußert. Er stellt fest, dass europäische Banken stark auf Dollar-Finanzierung angewiesen sind, da 17% ihrer Finanzierung in Dollar erfolgt, und weist auf eine Verschiebung auf dem US-Treasury-Markt hin, bei der ausländische Zentralbanken als Käufer weniger zuverlässig werden, was die inländische Abhängigkeit von der Fed in Zeiten finanzieller Anspannung erhöht. Pines schlägt vor, dass ein reduzierter Zugang zu Swap-Linien möglicherweise eine stärkere Nachfrage nach US-Staatsanleihen als Liquiditätsquelle vorantreiben könnte. Er warnt, dass die USA, während sie ihre globalen Sicherheitsverpflichtungen umgestalten, möglicherweise auch die Wirtschafts- und Währungssysteme neu gestalten, was ein strategisches Dilemma für Länder schafft, die zwischen Dollarzugang, politischer Flexibilität und der Rivalität zwischen den USA und China balancieren müssen. Pines betont, dass die Annahme der Fed als globaler Kreditgeber letzter Instanz nun die geopolitischen Bedingungen berücksichtigen muss, da sowohl die USA als auch China alternative Finanzinfrastrukturen entwickeln. Er schließt mit Spekulationen über die Auswirkungen dieser Veränderungen, einschließlich der Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve und erhöhter Goldreserven.
Geopolitische Veränderungen könnten die USA dazu veranlassen, eine strategische Bitcoin-Reserve aufzubauen und ihre Goldbestände zu erhöhen
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