Der Schritt erfolgt nach den erfolgreichen öffentlichen Börsengängen von Circle und Bullish, die beide über 1 Milliarde Dollar generierten.
Gemini reicht IPO-Antrag ein trotz hoher Verluste

Kann Gemini erfolgreich sein? IPO eingereicht trotz hoher Verluste
Die Kryptowährungsbörse Gemini reichte am Freitag Dokumente bei der US-Börsenaufsicht (SEC) ein, um an die Börse zu gehen, aber es gibt ein kleines Problem: Das Unternehmen verliert massiv Geld.

Die umstrittenen Milliardärs-Zwillinge Camron und Tyler Winklevoss, bekannt aus Facebook, gründeten Gemini 2014, und seitdem ist die Börse auf über 18 Milliarden Dollar an verwahrten Vermögenswerten, 1,5 Millionen Nutzer und mehr als 600 Mitarbeiter gewachsen, laut der Einreichung. Aber ein schneller Blick auf die Finanzen des Unternehmens zeigt einen besorgniserregenden Trend: fast 160 Millionen Dollar Verluste Ende 2024 und ungefähr 282 Millionen Dollar Verlust bis zum 30. Juni 2025.
Doch trotz der Verluste setzen die Winklevoss-Zwillinge auf das günstige regulatorische Umfeld, das durch eine krypto-freundliche Trump-Administration geschaffen wurde, um Gemini den gleichen Erfolg zu ermöglichen, den die letzten Börsengänge des Stablecoin-Emittenten Circle und der Kryptowährungsbörse Bullish hatten. Beide Unternehmen haben mehr als 1 Milliarde Dollar eingenommen.
„Wir entdeckten Bitcoin im Sommer 2012“, schrieben die Winklevoss-Zwillinge in einem Brief, der in der IPO-Einreichung zu finden ist. „Im Jahr 2014 stellten wir ein All-Star-Team von Ingenieuren und Technologen mit einer ‚Security First‘-Mentalität zusammen, um eine sichere, zuverlässige und benutzerfreundliche Börse zu bauen.“
Diese Börse wird nun an der Nasdaq unter dem Ticker „GEMI“ gehandelt, und Goldman Sachs und Citigroup werden den Börsengang leiten. Die Erlöse, so die S-1 Einreichung, sollen teilweise verwendet werden, um „Verbindlichkeiten gegenüber Dritten“ zu begleichen.
„Während wir heute hier stehen, bereit, Gemini den öffentlichen Märkten vorzustellen“, schrieben die Brüder. „Sind wir so aufgeregt wie damals, als wir 2014 Gemini starteten.“




