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Fusaka-Upgrade landet morgen – Ethereum erhält besseren L2-Datenfluss und präzisere Gassteuerung

Ethereums Fusaka-Upgrade wird morgen am 3. Dezember 2025 aktiviert und liefert ein umfassendes Paket aus Skalierungs-, Sicherheits- und UX-Verbesserungen, die darauf abzielen, das Netzwerk in seine nächste Ära zu führen.

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Fusaka-Upgrade landet morgen – Ethereum erhält besseren L2-Datenfluss und präzisere Gassteuerung

Entpacken des Fusaka-Upgrades

Ethereums Fusaka-Upgrade wird am 3. Dezember 2025 um 21:49:11 UTC aktiviert und markiert den Beginn der Epoche 411.392 (Slot 13.164.544). Es bringt ein leistungsstarkes Paket an Verbesserungen, das auf Skalierbarkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit abzielt.

Das Hauptmerkmal ist PeerDAS, das lang erwartete Datenverfügbarkeit-Abtastsystem, das es Full Nodes ermöglicht, nur einen Bruchteil der L2-Blobb-Daten zu speichern, anstatt jedes Byte. Vor Fusaka musste jeder Full Node alle Blobb-Daten herunterladen, um die Verfügbarkeit sicherzustellen – eine zunehmend unrealistische Belastung, da Rollups expandieren. Unter PeerDAS ist jeder Knoten für nur ein Achtel der gesamten Blobb-Daten verantwortlich, was eine theoretische Skalierung um bis zu 8x ermöglicht, ohne die Hardware oder Bandbreite des Knotens zu überlasten.

Fusaka Upgrade Lands Tomorrow — Ethereum Set to Gain Strong L2 Data Flow and Sharper Gas Controls

Laut dem Fahrplanbericht von Ethereum zu diesem Thema wird erwartet, dass diese Verschiebung die Festplattennutzung für Standard-Vollknoten um etwa 80% reduziert und die Download-Bandbreite erheblich senkt, insbesondere da Rollups kontinuierlich den Blobb-Durchsatz erhöhen. Für L2 bedeutet das mehr Raum, Daten zu niedrigeren Kosten zu posten – genau die Art von Entlastung, auf die Entwickler gewartet haben.

Auch Blobb-Parameter-Only (BPO) Forks debütieren mit Fusaka, die es ermöglichen, die Blobb-Grenzen zu erhöhen, ohne auf einen vollständigen Netz-Hard-Fork warten zu müssen. Anstatt große Regeländerungen in monolithischen Upgrades zu bündeln, können Clients kleinere blobb-orientierte Inkremente zwischen den großen Releases koordinieren. Dieses Feature gibt Ethereum die Flexibilität, schneller und sicherer auf die Rollup-Nachfrage zu reagieren.

Fusaka Upgrade Lands Tomorrow — Ethereum Set to Gain Strong L2 Data Flow and Sharper Gas Controls

Der Fahrplan beschreibt weiter, dass Fusaka mehrere Aktualisierungen einführt, um die Basisschicht stabil zu halten, während der Durchsatz skaliert. Ein neues Gaslimit von 16,7 Millionen pro Transaktion verhindert, dass übergroße Transaktionen den Blockraum dominieren oder zu DoS-Vektoren werden. Das MODEXP-Precompile wird ebenfalls mit aktualisierten Preisen versehen, um zu verhindern, dass unterbewertete kryptographische Operationen die Blockvalidierung beeinträchtigen. Zusammen fassen diese Begrenzungen den Rahmen, der künftige Gaslimit-Erhöhungen weniger riskant macht.

Auf der UX-Seite sagt die Projektübersicht, dass Ethereum deterministische Proposer-Vorausschau erhält, wodurch Clients Einblick in kommende Blockvorschläge erhalten und Vorbestätigungsflüsse ermöglicht werden. Entwickler erhalten außerdem einen neuen EVM-Opcode – Count Leading Zeros (CLZ) –, der arithmetische Operationen vereinfacht und Gasverbrauch durch komplexe Smart-Contract-Logik reduziert.

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Ein weiteres benutzerorientiertes Upgrade laut dem Projekt-Fahrplan ist die Einführung der einheimischen Unterstützung für secp256r1 (P-256) Signaturen, die passkey-ähnliche Authentifizierung auf Ethereum ermöglichen. Wallets können nun auf hardwaregestützte Signaturfunktionen zugreifen, wie Apples Secure Enclave oder Androids Keystore, und bieten geräte-native Anmeldeabläufe, die sich moderneren Apps näher anfühlen als traditionelle seiten-mnemonische Werkzeuge.

Fusaka strafft auch das Netzwerkverhalten mit einer 10-MiB-RLP-Blockgrößengrenze, um eine reibungslose Blockverbreitung zu gewährleisten, richtet Ausführungs- und Konsensgrenzen aus und enthält Meta-Ebenen-Aktualisierungen wie die eth_config RPC-Methode, damit Knoten bevorstehende Fork-Einstellungen sauber verifizieren können.

Obwohl Fusaka die Gasgebühren auf der Basis-Layer von Ethereum nicht nennenswert senken wird, erweitert es erheblich den Skalierungs-Spielraum für Rollups – den primären Treiber des Ecosystems für Durchsatz. Für Benutzer, die auf L2 leben, sollte das Upgrade schrittweise zu reibungsloseren Gebühren, widerstandsfähigerer Infrastruktur und einem klareren Weg zum nachhaltigen globalen Wachstum führen.

„Fusaka ist ein großer Meilenstein für Ethereum und seinen Weg zur institutionellen Akzeptanz“, schrieb Sharplink CEO Joseph Chalom auf X. „Es verbessert die Netzwerk-Skalierbarkeit und Effizienz, während es seinen Kernwerten treu bleibt: Sicherheit, Dezentralisierung und Neutralität.“

Chalom fügte hinzu:

“Es unterstützt die nächste Welle von tokenisierten Vermögenswerten, institutionelle Abwicklung und reale Finanzinfrastruktur. Ethereums Grundlagen werden noch stärker, und Institutionen achten darauf.”

FAQ ❓

  • Was macht das Fusaka-Upgrade? Es führt PeerDAS ein, neue Gasregeln, bessere UX-Funktionen und erweiterte Skalierungsunterstützung für Rollups.
  • Wird Fusaka die Ethereum-Gebühren senken? Es wird L1-Gebühren nicht wesentlich ändern, aber es verbessert die L2-Effizienz, was die Kosten für Rollup-Nutzer senken könnte.
  • Müssen Benutzer Maßnahmen für das Upgrade ergreifen? Es sind keine Schritte erforderlich, da Wallets und ETH-Konten nach dem Upgrade vollständig kompatibel bleiben.
  • Warum ist PeerDAS wichtig? Es reduziert die Datenlast der Knoten und ermöglicht Ethereum-Rollups, bis zu achtmal effizienter zu skalieren.
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