Die französische Nationalversammlung hat beschlossen, das Thema Bitcoin-Mining als mögliche Destination für den französischen Energieüberschuss nicht zu diskutieren. Der kürzlich vorgeschlagene Änderungsantrag wurde aus verfahrenstechnischen Gründen abgelehnt, was bedeutet, dass die Absicht der Maßnahme nicht vollständig erörtert wurde.
Frankreich lehnt Bitcoin Mining Vorschlag ab

Französische Nationalversammlung umgeht Vorschlag zum Bitcoin-Mining vorerst
Bitcoin wird jetzt in Ländern wie Frankreich als hochrangige staatliche Politik diskutiert. Die französische Nationalversammlung erwog kürzlich einen Vorschlag, der das Bitcoin-Mining als staatliche Aktivität einführte und die Möglichkeit bot, französische Energieüberschüsse zum Bitcoin-Mining als staatliche Initiative zu nutzen.
Der Vorschlag, der Anfang dieses Monats in die Versammlung eingebracht wurde, schlug nicht vor, überschüssige Energieressourcen direkt dem Bitcoin zuzuweisen, sondern lediglich die Möglichkeit einer solchen Maßnahme zu untersuchen.
Der Änderungsantrag zur aktuellen Vereinfachung in der wirtschaftlichen Energiebranche schlug vor, “die Bedingungen für die Entwicklung von Bitcoin-Mining-Aktivitäten in Frankreich zu bewerten, als Werkzeug zur Nutzung überschüssiger Stromproduktion, zur Stabilisierung des Netzes und zur Optimierung des Betriebs der Nuklearflotte.”
Die revolutionäre Idee würde Frankreich an die Spitze der staatlichen Bitcoin-Mining-Akzeptanz setzen und es zu einem der wenigen Länder neben El Salvador und Bhutan machen, die die Aktivität als Teil ihrer Energiestrategie in Betracht ziehen.
Der aktuelle Vorschlag wurde von der Versammlung abgelehnt und gemäß “Artikel 98 der Geschäftsordnung der Nationalversammlung” für unzulässig erklärt. Dennoch ist der Grund für diese Ablehnung noch unklar, da Artikel 98 sehr breit gefasst ist und verschiedene Auslegungen zulässt.
Lokale Medien berichten, dass es, wie bei vielen vorgelegten Vorschlägen, möglicherweise abgelehnt wurde, weil es als Bestimmung betrachtet wurde, die Elemente enthält, die nicht direkt mit dem Thema des Gesetzentwurfs zusammenhängen.
Der Einspruch bezieht sich nur auf die Form des Vorschlags und ermöglicht es, in Zukunft einen einfacheren Änderungsantrag vorzulegen, der darauf abzielt, dieselben bitcoinbezogenen Änderungen einzuführen.
Dennoch sagen lokale Analysten, dass dies kurzfristig wahrscheinlich nicht geschehen wird, da Bitcoin-Mining in Frankreich immer noch als Umweltkatastrophe gilt.
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