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Fintech-Schwergewicht Stripe schnappt sich Privy, um die Zukunft der Web3-Zahlungen zu dominieren.

Nach der Übernahme von Bridge hat der multinationale Finanzdienstleistungs- und SaaS-Riese Stripe nun Privy ins Visier genommen, ein Unternehmen, das Infrastruktur für Krypto-Wallets aufbaut.

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Fintech-Schwergewicht Stripe schnappt sich Privy, um die Zukunft der Web3-Zahlungen zu dominieren.

Stripes Krypto-Erwerb geht weiter—Privy schließt sich der Milliarden-Dollar-Blockchain-Wette an

Stripe Inc. hat ein Abkommen zur Übernahme von Privy, dem Anbieter von Krypto-Wallet-Infrastruktur, getroffen, wie zuerst am Mittwoch von Emily Mason von Bloomberg offenbart. Privy hat die Übernahme später in einem Post auf X bestätigt.

Es wurden keine finanziellen Details mitgeteilt. Laut Privy wird das Unternehmen nach Abschluss des Deals ein unabhängiges Produkt bleiben. Das im Jahr 2021 gegründete Startup vereinfacht, wie Entwickler Krypto-Wallets in digitale Produkte integrieren.

Kunden wie Opensea verwenden die Tools von Privy, um es Nutzern zu ermöglichen, nicht-fungible Token (NFTs) direkt zu kaufen—es ist keine Browsererweiterung wie Metamask erforderlich. Weitere Nutzer sind Blackbird, eine Restaurant-Belohnungsplattform, und der globale Gehaltsabrechnungsanbieter Toku.

Privy bietet derzeit Wallet-Dienste für über 75 Millionen Konten in mehr als 1.000 Teams an. Die Mitbegründer CEO Henri Stern und Asta Li haben Privy gegründet, um Krypto-Wallets einfacher und benutzerfreundlicher zu machen. Mit Sitz in New York hat das Unternehmen $40 Millionen von Investoren wie Ribbit Capital und Coinbase Ventures aufgebracht.

Laut Mason von Bloomberg trug Privy im März eine Bewertung von $230 Millionen. Dieser Schritt folgt auf Stripes vorherigen Krypto-Streich: die Übernahme des Stablecoin-Infrastrukturunternehmens Bridge für $1,1 Milliarden.

„Mit einer einheitlichen Plattform, die die Wallets von Privy mit den Geldtransferfähigkeiten in Stripe und Bridge verbindet, sind wir außerordentlich begeistert, eine neue Generation von globalen, internet-nativen Finanzdienstleistungen zu ermöglichen,“ bemerkte Stripe-CEO Patrick Collison in einer Erklärung gegenüber Bloomberg.

Der Abschluss der Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt standardmäßiger Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich in den nächsten Wochen abgeschlossen.

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