Am Mittwoch senkte die U.S. Federal Reserve ihren Leitzins zum ersten Mal seit März 2020. Die Zinssenkung vom 18. September 2024 betrug 50 Basispunkte (bps), eine merklich größere Anpassung, als viele Analysten erwartet hatten. Laut der Pressemitteilung des Federal Open Market Committee (FOMC) bleibt die Zentralbank darauf fokussiert, ihr Inflationsziel von 2% zu erreichen. “Angesichts der Fortschritte bei der Inflation und der Balance der Risiken hat das Komitee beschlossen, die Zielspanne für den Leitzins um 1/2 Prozentpunkt auf 4-3/4 bis 5 Prozent zu senken”, erklärte das FOMC mit. “Bei der Prüfung weiterer Anpassungen der Zielspanne für den Leitzins wird das Komitee eingehende Daten, den sich entwickelnden Ausblick und die Balance der Risiken sorgfältig bewerten.”
Fed senkt Leitzins um 50 Basispunkte bei erster Senkung seit 2020
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Marktanalysten werden gespannt darauf sein, von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell zu hören, der die Medien ansprechen und Einblicke in die potenzielle Richtung für die bevorstehende FOMC-Sitzung im November 2024 geben wird. Vor dieser Zinssenkung erreichte die Inflation in den USA unter der Biden-Harris-Administration mit 9,1% ein erschreckend hohes Niveau, das höchste seit 1981. Gleichzeitig lag der Leitzins der Fed bei 5,25-5,50%, einem 23-Jahres-Hoch. Diese jüngste Senkung um 50 bps könnte den Beginn eines verlängerten Lockerungszyklus signalisieren.




