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Fed beendet Krypto-Durchgriff-Programm mit leiser Bombe auf Bankenaufsicht

Die Federal Reserve hat gerade ihre gezielte Krypto-Überwachung abgeschafft, was den Weg für Banken ebnet, wieder in digitale Vermögenswerte unter vereinfachten Regeln einzusteigen und die Fintech-Innovation landesweit freizusetzen.

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Fed beendet Krypto-Durchgriff-Programm mit leiser Bombe auf Bankenaufsicht

Federal Reserve hat gerade der Krypto-Repressionsmaschine den Stecker gezogen

Der Verwaltungsrat der US-Notenbank gab am 15. August 2025 bekannt, dass er sein Programm zur Überwachung neuartiger Aktivitäten beenden und die Aufsicht über Krypto- und fintech-bezogene Bankaktivitäten in seine Standardaufsichtsverfahren reintegrieren wird. In einer öffentlichen Erklärung bestätigte der Verwaltungsrat:

Der Verwaltungsrat der Federal Reserve kündigte am Freitag an, dass er sein Programm zur Überwachung neuartiger Aktivitäten einstellen und zur Überwachung der neuartigen Aktivitäten von Banken durch den normalen Aufsichtsprozess zurückkehren werde.

„Seit der Verwaltungsrat sein Programm zur Beaufsichtigung bestimmter Krypto- und Fintech-Aktivitäten in Banken gestartet hat, hat der Verwaltungsrat sein Verständnis dieser Aktivitäten, der damit verbundenen Risiken und der Praktiken des Bankrisikomanagements gestärkt. Infolgedessen integriert der Verwaltungsrat dieses Wissen und die Überwachung dieser Aktivitäten wieder in den Standardaufsichtsprozess und hebt das Aufsichtsschreiben von 2023 auf, das das Programm erstellt hat“, heißt es in der Ankündigung.

Ursprünglich im August 2023 unter Aufsichtsschreiben SR 23-7 gestartet, war das Programm darauf ausgelegt, neuartige Bankpraktiken wie Krypto-Verwahrung, Stablecoin-Emission, tokenisierte Vermögenswerte und API-basierte Partnerschaften mit Nichtbanken zu überwachen. Es bot ein risikobasiertes Framework, das die Prüfung von Finanzinnovationen verbesserte, die zuvor Bedenken hinsichtlich der Angemessenheit der vorhandenen Überwachungsinstrumente aufgeworfen hatten. Durch die Rückführung dieser Aufsicht in seine reguläre Aufsichtsstruktur beabsichtigt die Fed, die Abläufe zu straffen, ohne ihr aktualisiertes Verständnis der einzigartigen Risiken, die durch digitale Vermögensaktivitäten entstehen, zu kompromittieren.

Der Schritt erntete sofort Lob von Gesetzgebern und Befürwortern digitaler Vermögenswerte. Die US-Senatorin Cynthia Lummis erklärte auf der Social-Media-Plattform X:

Großer Sieg für das Ende von Operation Chokepoint 2.0. Die Fed gab bekannt, dass sie die gezielte Überwachung von Bankaktivitäten mit digitalen Vermögenswerten beendet. Es gibt noch mehr zu tun, aber das ist ein echter Fortschritt in Richtung eines fairen Spielfelds für Krypto.

Auch das House Financial Services Committee unterstützte die Entscheidung und postete: „Das Komitee applaudiert der Entscheidung der Fed, ihr Programm zur Überwachung neuartiger Aktivitäten einzustellen. Im letzten Kongress sandte das Komitee einen Brief an die Fed, in dem Sorgen über dieses Programm und dessen Auswirkungen auf die Teilnahme von Banken am digitalen Vermögensökosystem geäußert wurden. Die Aktion der Fed wird das Ziel der Trump-Administration, digitale Vermögenswerte in den aufsichtsrechtlichen Rahmen zu integrieren und ein lebendiges digitales Vermögensökosystem für alle Teilnehmer zu fördern, weiter vorantreiben.“ Auch wenn einige Regulierungsfachleute warnen, dass dies den Schutz bei der beschleunigten Einführung von Fintechs verwässern könnte, argumentieren die Befürworter digitaler Vermögenswerte, dass eine einheitliche Behandlung unter der Standardaufsicht entscheidend ist, um Wachstum und regulatorische Gleichheit zu fördern.

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