Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat eine Warnung bezüglich der Nutzung von nicht registrierten Kryptowährungs-Geldtransferservices ausgesprochen, die nicht den US-amerikanischen Gesetzen zur Geldwäschebekämpfung entsprechen. Die Behörde hat Tipps für die Öffentlichkeit bereitgestellt, um sich zu schützen, und rät davon ab, Anbieter zu nutzen, die nicht die erforderlichen Informationen zum Kennen Ihrer Kunden (KYC) verlangen.
FBI warnt vor der Verwendung nicht registrierter Kryptowährungsgeldübertragungsdienste
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FBI-Warnung zu Krypto
Das Federal Bureau of Investigation (FBI) veröffentlichte am Donnerstag eine öffentliche Dienstmitteilung, in der vor der Nutzung von nicht registrierten Krypto-Geldtransferservices gewarnt wird. Die Mitteilung besagt:
Das FBI warnt Amerikaner davor, Kryptowährungs-Geldtransferservices zu nutzen, die nicht als Geldtransferservices (MSB) gemäß dem Bundesgesetz der Vereinigten Staaten registriert sind … und die nicht den Anforderungen zur Geldwäschebekämpfung entsprechen.
„Einige einfache Schritte können die unbeabsichtigte Nutzung von nicht konformen Diensten verhindern. Vermeiden Sie beispielsweise Kryptowährungs-Geldtransferservices, die bei Bedarf nicht die KYC-Informationen von Kunden sammeln“, erklärte die Behörde.
Das FBI hat auch einige Tipps für die Öffentlichkeit bereitgestellt, um sich zu schützen. Zunächst empfahl die Behörde, vor der Nutzung eines Geldtransferservices zu überprüfen, ob dieser als MSB beim Finanzkriminalitätsdurchsetzungsnetzwerk (FinCEN) des US-Finanzministeriums registriert ist. FinCEN bietet eine Website an, auf der jeder überprüfen kann, ob ein Unternehmen registriert ist.
Zweitens warnte das FBI:
Vorsicht vor Finanzdienstleistungen, die keine KYC-Informationen einschließlich Name, Geburtsdatum, Adresse und Ausweis verlangen, bevor Sie Geld oder Kryptowährung senden oder empfangen dürfen.
Darüber hinaus betonte das FBI, dass „die bloße Auffindbarkeit einer App in einem App-Store nicht notwendigerweise bedeutet, dass es sich um einen gesetzlichen Dienst handelt und dass dieser den bundesstaatlichen Anforderungen entspricht.“ Die Behörde warnte weiter: „Vermeiden Sie die Nutzung von Diensten, die sich selbst für illegale Zwecke bewerben. Seien Sie vorsichtig bei der Nutzung von Kryptowährungsdiensten, die bekanntermaßen von Kriminellen zur Geldwäsche ihrer Mittel genutzt werden.“
Diese FBI-Warnung erfolgte einen Tag nachdem das US-Justizministerium (DOJ) Keonne Rodriguez und William Lonergan Hill angeklagt hat, Betreiber von Samourai Wallet zu sein, das die Behörden als „ein nicht lizenziertes Geldtransferservice beschrieben, das rechtswidrige Transaktionen im Wert von über 2 Milliarden Dollar abgewickelt und über 100 Millionen Dollar an kriminellen Einnahmen gewaschen hat.“
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