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FASB Fair-Value-Standard für Krypto tritt in Kraft

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Das neue Buchhaltungsupdate könnte für Unternehmen, die Bitcoin-Firmenvermögen anstreben, ein Segen sein.

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FASB Fair-Value-Standard für Krypto tritt in Kraft

Neuer Rechnungslegungsstandard erkennt Krypto-Gewinne an

Ein Rechnungslegungsstandard, der den fairen Wert von Krypto-Assets behandelt, trat gestern in Kraft und könnte positive Auswirkungen auf Unternehmen haben, die Bitcoin (BTC) als Firmenvermögen etablieren möchten, indem er es Firmen ermöglicht, sowohl Kursgewinne als auch Verluste zu melden, anstatt nur Letzteres.

Das Accounting Standards Update 2023-08 (ASU 2023-08) wurde vom Financial Accounting Standards Board (FASB) herausgegeben, einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation, die Buchhaltungsstandards für Unternehmen festlegt, die den Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) folgen.

Vor diesem neuen Standard konnten Unternehmen, die Krypto-Assets besitzen, diese nur zu ihren historischen Kosten (abzüglich Wertminderungen oder Werteinbußen) anerkennen, was zu ungenauen Darstellungen der Asset-Werte aufgrund der Volatilität von Krypto-Assets führte und die Unternehmen mit der Berechnung komplizierter Wertermittlungsaufwendungen belastete.

Der neue Standard ermöglicht es Unternehmen nicht nur, Krypto-Bestände zum fairen Wert zu berichten, sondern auch, Kursgewinne als Nettoeinkommen auszuweisen, was Krypto-Firmenvermögen wesentlich attraktiver macht. Zuvor mussten nur Verluste berücksichtigt werden.

„Dieses Update der Buchhaltungsstandards wird die Übernahme von BTC als Treasury-Reserve-Asset durch Unternehmen weltweit erleichtern“, sagte Michael Saylor, Vorsitzender des Softwareanalytik-Unternehmens MicroStrategy, das die größte Bitcoin-Firmenkasse der Welt hält.

Der neue Standard gilt nicht für Non-Fungible Tokens (NFTs) oder vom Emittenten erstellte Tokens. Laut der Buchhaltungsfirma Deloitte wären verpackte Tokens wie WBTC ebenfalls nicht erfasst.