Europäische Zentralbank skizziert umfassende Strategie für die Einführung des digitalen Euro, erste Ausgabe für 2029 geplant, Pilotübungen beginnen 2027.
EZB plant Einführung eines digitalen Euros bis 2029 zur Stärkung der europäischen strategischen Autonomie.

Die Europäische Zentralbank (EZB) kündigte am 9. Dezember 2025 ihre umfassende digitale Euro-Strategie an, in der sie Pläne zur Entwicklung einer digitalen Währung darlegt, die physisches Bargeld ergänzt und die strategische technologische Unabhängigkeit Europas stärkt. Der vorgeschlagene digitale Euro soll online und offline funktionieren, Datenschutz bieten und eine europäische digitale Zahlungsmöglichkeit im gesamten Euroraum bereitstellen.
Die EZB-Führer Piero Cipollone und Valdis Dombrovskis betonten die Bedeutung dieser Initiative und hoben hervor, dass der digitale Euro die Abhängigkeit von nicht-europäischen Zahlungsanbietern verringern wird. Das Projekt hängt von der Gesetzgebungsverabschiedung im Jahr 2026 ab, wobei potenzielle Pilotübungen für Mitte 2027 geplant sind. „Der digitale Euro ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist“, bemerkten die Autoren und positionierten die Währung als einen entscheidenden Schritt in Europas technologischer Entwicklung.
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🧭 FAQs
• Wann wird der digitale Euro verfügbar sein? Mögliche Ausgabe für 2029, Pilotübungen starten 2027.
• Wie viele Länder werden den digitalen Euro nutzen? 21 Euro-Länder, Bulgarien tritt 2026 bei.
• Wird Bargeld ersetzt? Nein, der digitale Euro soll bestehendes Bargeld ergänzen, nicht ersetzen.
• Was ist das Hauptziel? Stärkung der europäischen strategischen Autonomie in digitalen Zahlungen.




