Ethereum (ETH) erlebte eine turbulente Woche und fiel aufgrund geopolitischer Handelskriegsspannungen auf ein massives Tief von 2.065 USD, bevor es sich erholte, da Investoren die vergünstigten Preise nutzten. Derzeit verzeichnet es einen Rückgang von 2,1% im letzten Tag.
Ethereum's Belastbarkeit getestet: Volatilität dominiert, während makroökonomische Risiken drohen
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Handelskriegängste erschüttern ETH
Ethereum startete die Woche im Bereich von 3.200-3.400 USD, fiel jedoch am 3. Februar auf ein signifikantes Tief von 2.065 USD, als US-Handelszölle einen kryptoweiten Ausverkauf auslösten. Die Preise erholten sich am 4. Februar stark auf 2.780 USD, angetrieben durch Wale-Akkumulation und Rekord-Volumina von Ether-Exchange-Traded-Funds (ETF) im Wert von insgesamt 1,5 Milliarden USD. Trotz der Erholung bleibt ETH um 10% unter dem Januar-Schluss, was anhaltende makroökonomische Unsicherheit widerspiegelt.

Daten von Intotheblock und Santiment zeigt, dass am 3. Februar Ether im Wert von 1 Milliarde USD die Börsen verließen, der größte Abfluss an einem einzigen Tag seit Januar 2024, was auf institutionelle Akkumulation hinweist. ETH steht vor einem sofortigen Widerstand bei 2.850 USD, wobei ein Ausbruch über 3.303 USD erforderlich ist, um eine bullische Umkehr zu bestätigen. Die Unterstützung liegt bei 2.350–2.400 USD und entspricht einer langfristigen Trendlinie, die bis 2022 zurückreicht.

Ein anhaltender Rückgang unter 2.300 USD könnte die bullische These ungültig machen, aber technische Indikatoren wie das fallende Keilmuster deuten auf Aufwärtspotenzial in Richtung 3.500 USD hin. Gemischte Signale dominieren: Während Börsenabflüsse und ETF-Aktivitäten Optimismus widerspiegeln, drohen Handelskrieg-Eskalationen und regulatorische Unsicherheiten. Der US-chinesische Zollstreit birgt das Risiko anhaltender Volatilität, wobei Analysten vor anhaltenden Schmerzen für risikoreiche Vermögenswerte wie ETH warnen.
Derivatemärkte zeigen bärische Positionierung, mit negativen Finanzierungsraten für wichtige Altcoins. Das Pectra-Upgrade im März und potenzielle Ethereum-ETF-Genehmigungen könnten den bullischen Schwung erneut entfachen. In der Zwischenzeit bietet die Korrelation von ETH mit Bitcoins Post-Halving-Zyklus und historischen Februar-Gewinnen (durchschnittlich 17%) Hoffnung auf eine Erholung.
Ethereums Achterbahnfahrt der Woche unterstreicht seine Empfindlichkeit gegenüber makroökonomischen Risiken und institutionellen Dynamiken. Während kurzfristige Gegenwinde bestehen bleiben, verankern langfristige Fundamentaldaten—Netzwerk-Upgrades, ETF-Aussichten und DeFi-Adoption—den Optimismus. Händler warten auf Klarheit über die Auswirkungen der US-chinesischen Zölle und technische Durchbrüche, um den nächsten Schritt von ETH zu bestimmen.




