Die Financial Conduct Authority (FCA) setzt sich für umfassende Kryptoregulierung bis 2026 ein und beschäftigt sich mit Marktmissbrauch, dezentralen Vermögenswerten und der Überwachung von Handelsplattformen in ihrem sich entwickelnden Rahmenwerk.
Eine neue Ära zeichnet sich ab: Die Vision der FCA, die Kryptoregeln bis 2026 neu zu gestalten
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Im Inneren der FCA-Krypto-Überholung: Was 2026 für die Branche bedeutet
Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat einen umfassenden Plan zur Einrichtung eines vollständigen regulatorischen Rahmens für Kryptoanlagen bis 2026 skizziert. Im Rahmen ihrer Roadmap wird die FCA Ende 2024 Diskussionspapiere zu Stablecoin-Regeln, Zulassungen und Offenlegungen sowie Marktmissbrauch veröffentlichen. Anfang 2025 werden weitere Konsultationen Handelsplattformen, Kreditpraktiken und Staking-Belohnungen in den Fokus rücken. Diese Schritte führen zur Veröffentlichung finaler Richtlinien, die das Inkrafttreten des vollständigen Regimes ermöglichen werden.
Matthew Long, der Direktor für Zahlungen und digitale Vermögenswerte der FCA, führte kürzlich umfangreiche Diskussionen, um den Ansatz zur Regulierung von Krypto-Assets zu verfeinern. Am Dienstag erklärte er, dass über 100 Organisationen, darunter Krypto-Börsen, Banken, Universitäten und Regulierungsbehörden wie die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), an diesen Rundtischgesprächen teilnahmen.
Zu den Themen gehörten Zulassungen und Offenlegungen, Marktmissbrauch und Handelsplattformen. Politiker sammelten unterschiedliche Perspektiven, um die Herausforderungen der Regulierung der sich schnell entwickelnden Kryptolandschaft zu adressieren. Ziel ist es, ein Rahmenwerk zu schaffen, das Innovationen mit Anlegerschutz in Einklang bringt und die einzigartigen Merkmale dezentraler Vermögenswerte berücksichtigt.
Wichtige Erkenntnisse aus den Diskussionen hoben das Interesse der Teilnehmer an einem maßgeschneiderten, branchengesteuerten Zulassungs- und Offenlegungsregime hervor. Herausforderungen im Zusammenhang mit dezentralen Kryptoassets, wie die Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Offenlegungspflichten, wurden hervorgehoben. Bezüglich Marktmissbrauch wurden internationale Datenschutzgesetze als Hindernisse für den Informationsaustausch identifiziert.
Die Gruppe diskutierte auch die Komplexität der Regulierung von Handelsplattformen, einschließlich der besten Ausführungskriterien und Interessenkonflikte für Plattformen, die eigene Token ausgeben. Die FCA betonte ihre Fortschritte in Bereichen wie der Implementierung internationaler Standards durch die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) und die Zusammenarbeit mit der Industrie an einer Marktmissbrauchs-Informationsaustauschplattform. Diese Konsultationen bedeuten einen Schritt hin zu einem umfassenden Engagement mit Interessengruppen, um robuste Vorschriften zu finalisieren.




