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Ehemaliger Monero-Entwickler startet neue Krypto-Mining-App

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Riccardo “Fluffypony” Spagni, ein ehemaliger Monero-Entwickler, hat eine neue Mining-App namens Tari Universe gestartet. Die App zielt darauf ab, Mining für jeden zugänglich zu machen, indem sie eine benutzerfreundliche Oberfläche verwendet. Allerdings steht Spagni vor rechtlichen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Betrugs- und Fälschungsvorwürfen. Obwohl die angeblichen Verbrechen vor über einem Jahrzehnt stattfanden, ergriffen die südafrikanischen Behörden erst 2021 Maßnahmen.

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Ehemaliger Monero-Entwickler startet neue Krypto-Mining-App

Demokratisierung des Krypto Minings

Riccardo “Fluffypony” Spagni, ein ehemaliger leitender Betreuer der Privatsphäre-Blockchain Monero, hat eine neue Mining-Anwendung namens Tari Universe gestartet. Die App zielt darauf ab, das Kryptowährungs-Mining zu „demokratisieren“, indem ein ASIC-resistenter Hashing-Algorithmus verwendet wird, der es den Benutzern ermöglicht, Token mit gewöhnlichen Computern zu minen.

In jüngsten Äußerungen nach dem Start der App erklärte Spagni, dass sein Ziel darin bestehe, das Mining für alle zugänglicher zu machen.

„Wir wollten ein Erlebnis schaffen, bei dem die Technologie in den Hintergrund tritt. Tari Universe dreht sich darum, die Benutzer zu stärken, ohne sie zu überwältigen“, sagte der ehemalige Monero-Entwickler.

In der Zwischenzeit sagte Spagni, dass potenzielle Benutzer ihre Wartelistenposition verbessern können, indem sie die Tari Universe-Website besuchen und Freunde einladen, sich anzuschließen.

Spagni fördert das Layer-One-Protokoll trotz der Betrugs- und Fälschungsvorwürfe, die von seinem ehemaligen Arbeitgeber, Cape Cookies, erhoben wurden. Ein Mybroadband Bericht im Juni sagte, dass Spagni Cape Cookies zwischen dem 1. Oktober 2009 und dem 8. Juni 2011 etwa 83.400 Dollar betrog. Allerdings ergriffen die südafrikanischen Behörden erst im August 2021 Maßnahmen, als sie die US-Behörden aufforderten, ihn festzunehmen.

Seit seiner Verhaftung und anschließenden Überstellung an die südafrikanischen Behörden hat Spagni seine Unschuld beteuert und sogar versucht, den Haftbefehl aufheben zu lassen. Allerdings lehnte der Oberste Gerichtshof von Südafrika diesen Antrag ab.

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