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Dritter Versuch, immer noch Zahlungen: FTX stellt 1,6 Milliarden Dollar für Gläubiger bereit

Der Insolvenzverwalter von FTX wird in einer dritten Verteilung weitere 1,6 Milliarden Dollar an Gläubiger auszahlen, was den langen Abwicklungsprozess endlich in einen stetigen Strom von echten Geldern verwandelt.

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Dritter Versuch, immer noch Zahlungen: FTX stellt 1,6 Milliarden Dollar für Gläubiger bereit

Gläubiger-Transformation geht weiter: FTX stellt weitere 1,6 Milliarden Dollar bereit

Runde drei ist darauf ausgelegt, berechtigte, zugelassene Ansprüche umfassend aufzufüllen und frisches Geld für Kundenklassen und unbesicherte Gläubiger hinzuzufügen, die bereits frühere Schritte durchlaufen haben. Es ist das neueste Nachspiel von FTX‘s Chapter 11 Plan und hält den Rückzahlungstakt der Insolvenzmasse im Tempo – weniger Gerichtstheater, mehr direkte Einzahlungen.

Zahlungen werden über Serviceanbieter wie Bitgo, Kraken und Payoneer geleitet, wobei die Empfänger das Kundenportal nutzen, um ihre Angaben zu bestätigen, KYC-Prüfungen abzuschließen und alle Steuerformulare einzureichen, die der Prozess erfordert. FTX warnte auch vor Phishing E-Mails und erklärte, dass das Unternehmen niemals jemanden bitten wird, eine Wallet zu „verbinden“.

Verschiedene Anspruchsklassen werden unterschiedlich aufgestockt, wobei dotcom- und US-Kundenforderungen gemäß der Kaskade Vorrang haben und allgemeine unbesicherte Forderungen und digitale Asset-Darlehensforderungen ihren Anteil erhalten, wenn die Mittel nach unten fließen. Convenience-Ansprüche – der Expressweg für Kleinansprüche – bleiben ihrem Namen treu.

Stichtage, Fristen und Übertragungsmitteilungen gelten weiterhin, was bedeutet, dass neu gekaufte Ansprüche nicht automatisch qualifizieren, bis sie ordnungsgemäß beim Ansprüche-Agenten registriert sind. Wenn Sie einen Anspruch verkauft oder übertragen haben, müssen die Unterlagen der Realität entsprechen, bevor das Geld fließt.

Hinter den Kulissen wandelt die Insolvenzmasse weiter Krypto-Vermögenswerte in Bargeld um und schließt Vergleiche ab. Für eine Gläubigerbasis, die seit 2022 in der Insolvenzfalle feststeckt, ist Konsistenz besser als Spannung – und diese Runde hält das Zählwerk am Laufen.

Fazit: Weitere 1,6 Milliarden Dollar sind unterwegs, die Auszahlungsmaschine läuft noch, und die Gläubiger kommen einen Schritt näher an den Abschluss. Kein Konfettikanone, nur Fortschritt – mit einem Papierweg, der dick genug ist, um einen Prüfer erröten zu lassen, jedenfalls vorerst. Viele glauben, dass diese Auszahlungen optimistisch zu betrachten sind, da FTX-Gläubiger wahrscheinlich mit frischem Kapital wieder in den Kryptomarkt einsteigen werden.

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