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Dollar-Zusammenbruch naht: Peter Schiff sagt, das Ende des Reservestatus ist der einzige Ausweg

Peter Schiff sagt, dass der US-Dollar kurz vor einem freien Fall steht und besteht darauf, dass der einzige Weg, Amerikas Handelsungleichgewicht zu beenden, darin besteht, seinen Status als Reservewährung zu beenden.

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Dollar-Zusammenbruch naht: Peter Schiff sagt, das Ende des Reservestatus ist der einzige Ausweg

Das Ende des Reservewährungsstatus? US-Dollar steht vor terminalem Niedergang, während Ungleichgewichte zunehmen

Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff äußerte am 6. Mai eine umfassende Kritik an der Wirtschaftspolitik der USA und nutzte die soziale Medienplattform X, um vor einem bevorstehenden Wertverfall des US-Dollars zu warnen. Unter Berufung auf strukturelle Handelsdefizite und einen Mangel an monetärer Disziplin argumentierte Schiff, dass die finanzielle Stabilität Amerikas sich rapide verschlechtere:

Der US-Dollar steht kurz vor einem freien Fall und Gold wird in Höhen steigen, die sich nur wenige vorstellen können. Der einzige Weg, das massive Handelsungleichgewicht Amerikas zu beenden, besteht darin, die Rolle des Dollars als globale Reservewährung zu beenden.

Während er auf das mögliche Wachstum von Gold hinwies, konzentrierte sich seine breitere Botschaft auf die systemischen Schwächen des dollar-gestützten Wirtschaftsmodells.

In Reaktion auf ein Szenario, das vom Investor Bill Ackman vorgeschlagen wurde, der eine sukzessiv steigende Reihe von Zöllen auf chinesische Importe vorschlug, wies Schiff die Idee als ineffektiv zurück. Er machte die US-amerikanischen Finanzgewohnheiten, nicht die ausländischen Handelspraktiken, verantwortlich: „Ich denke, China hat die Entscheidung getroffen, sich von den USA abzuwenden. Das bedeutet, dass sie aufhören, den Dollar zu stützen und uns Geld zu leihen, damit sie uns weiterhin Dinge verkaufen können, die wir uns nicht leisten können.“ Schiff schlug vor, dass dieser Wandel die Amerikaner zu unhaltbaren Konsummustern zwingen könnte, angetrieben von der Angst vor Inflation. In einem weiteren X-Post kommentierte er: „Der Dollar wird an Kaufkraft verlieren, wodurch die Leute dazu ermutigt werden, ihn so schnell wie möglich auszugeben.“

Schiff nahm auch den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, ins Visier, und fand dessen jüngste Kommentare zur Wirtschaft und Inflation widersprüchlich und beunruhigend. Die Federal Reserve behielt in ihrem Mai-Treffen den Ziel-Zinssatzbereich bei 4,25% bis 4,5%. „Zwischen den Zeilen lesen, was Powell gesagt hat“, begann Schiff und elaborierte:

Wir haben große Probleme. Die Wirtschaft ist schwach und wird schwächer, aber die Fed kann die Zinsen nicht senken, da die Inflation stärker wird. Tatsächlich sollten wir die Zinsen erhöhen, aber wir können das auch nicht tun, ohne eine Finanzkrise auszulösen.

Er argumentierte, dass die Werkzeuge der Fed nun ineffektiv seien, gefangen zwischen der Ankurbelung der Inflation und der Auslösung breiter wirtschaftlicher Instabilität.

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