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DOJ sucht Einziehung von $23 Millionen in Krypto nach Gotbit-Schuldeingeständnis

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Gefälschte Handels-Bots, manipulierte Token-Preise und 23 Millionen Dollar in beschlagnahmtem Krypto unterstreichen eine umfassende Durchgreifaktion des DOJ gegen Betrug und täuschende Praktiken auf dem digitalen Markt.

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DOJ sucht Einziehung von $23 Millionen in Krypto nach Gotbit-Schuldeingeständnis

DOJ nimmt Gotbit ins Visier bei 23-Millionen-Dollar-Krypto-Marktmanipulationsdurchgriff

Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 27. März bekannt, dass es eine zivilrechtliche Einziehung von etwa 23 Millionen Dollar in digitalen Vermögenswerten anstrebt, nachdem Gotbit Consulting LLC und dessen Gründer, Aleksei Andriunin, ein Schuldeingeständnis abgelegt haben. Der Schritt des DOJ folgt auf strafrechtliche Verfahren, bei denen das Bundesgericht in Boston ein Geständnis von Gotbit bezüglich der Manipulation von Handelsaktivitäten akzeptierte, die im Auftrag von Kryptowährungskunden durchgeführt wurden. Die Firma, die als Market Maker im Bereich digitaler Vermögenswerte operiert, soll sich an Plänen beteiligt haben, Handelsvolumen zu fälschen und Investoren über Liquidität und Nachfrage zu täuschen.

Im Rahmen seiner Einigung mit der Bundesregierung erklärte sich Gotbit bereit, die mit diesen Aktivitäten verbundenen Krypto-Bestände abzugeben. In seiner Ankündigung erklärte das DOJ:

Die Regierung beschlagnahmte USDT (tether) und USDC (circle) aus nicht-gehosteten Kryptowährungs-Wallets, die von Gotbit Consulting LLC kontrolliert werden. Tether und Circle sind Stablecoins, was bedeutet, dass ihr Wert an den US-Dollar gekoppelt ist.

Die Regierung behauptet, die Vermögenswerte stellten Erträge aus Drahtbetrug und Verschwörung zum Drahtbetrug dar, sowie Eigentum, das in illegale Transaktionen verwickelt war. Diese Vorwürfe sind derzeit Teil einer zivilrechtlichen Einziehungsklage und wurden noch nicht gerichtlich entschieden.

Andriunin, ein 26-jähriger Doppelbürger von Russland und Portugal, wurde im Ausland im Oktober 2024 verhaftet und im Februar 2025 in die USA ausgeliefert. Die Staatsanwälte sagten, dass Gotbit zwischen 2018 und 2024 ein Wash-Trading-System betrieb, das maßgeschneiderte Software und mehrere Konten nutzte, um Handelsaktivitäten zu simulieren und Token-Preise zu manipulieren. Tokens wie Robo Inu und Saitama, die zu Gotbits Kunden gehörten, stehen jetzt unter separater Untersuchung. Im Rahmen des Geständnisses erklärte sich Gotbit bereit, alle Tätigkeiten einzustellen und die 23 Millionen Dollar zu verlieren. Das DOJ erklärte: „Gemäß der Vereinbarung mit Andriunin wird die Regierung eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren empfehlen.“