Das Justizministerium der Vereinigten Staaten (DOJ) hat den belarussischen Staatsbürger Aliaksandr Klimenka wegen Geldwäscheverschwörung und Betreiben eines nicht lizenzierten Geldservicegeschäfts angeklagt. Die meisten dieser kriminellen Aktivitäten wurden über die Server von BTC-e in den USA durchgeführt, die “von Klimenka und Soft-FX gemietet und gewartet wurden.” Laut DOJ steht Klimenka vor einer maximalen Gefängnisstrafe von 25 Jahren.
DOJ erhebt Anklage gegen belarussischen Staatsbürger wegen Geldwäscheverschwörung und Betrieb einer unlizenzierten Krypto-Börse
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Anonymisierter Handel mit Bitcoin
Am 1. Feb. gab das DOJ bekannt, dass es Anklage gegen den belarussischen Staatsbürger Aliaksandr Klimenka erhoben hat. Die Anklagen umfassen Geldwäscheverschwörung und den Betrieb eines nicht lizenzierten Geldservicegeschäfts. Klimenkas unlizensierte Krypto-Plattform, BTC-e, soll laut einer Anklageschrift, die am 30. Jan. veröffentlicht wurde, einen hochgradig anonymisierten Bitcoin-Handel ermöglicht haben.
Das DOJ wirft weiterhin vor, dass BTC-e Transaktionen für Kriminelle erleichterte und kriminelle Erlöse entgegennahm. Diese illegalen Aktivitäten umfassten Computerintrusionen, Hacking-Vorfälle, Ransomware-Betrügereien und Identitätsdiebstahl-Schemen.
Die meisten dieser kriminellen Aktivitäten wurden über die Server von BTC-e in den USA durchgeführt, die “von Klimenka und Soft-FX gemietet und gewartet wurden.” In der Anklageschrift behauptet das DOJ, dass BTC-e weder über die erforderliche Registrierung als Geldservicegeschäft noch über ein Programm zur Geldwäschebekämpfung verfügte.
“Trotz umfangreicher Geschäftstätigkeit in den Vereinigten Staaten war BTC-e angeblich nicht als Geldservicegeschäft beim US-Finanzministerium registriert, verfügte über keinen Geldwäschebekämpfungsprozess, kein System für angemessene ‘Know Your Customer’ oder ‘KYC’-Verifikation und kein Programm zur Geldwäschebekämpfung, wie es das Bundesgesetz verlangt”, sagte das DOJ in einer Erklärung.
Laut einer Anklage wurde Aliaksandr Klimenka, ein belarussischer Staatsbürger, am 21. Dez. 2023 in Lettland verhaftet. Anschließend wurde er in die Vereinigten Staaten ausgeliefert und machte seinen ersten Gerichtstermin am 31. Jan. Wie in der Anklage angegeben, droht Klimenka bei Verurteilung eine maximale Gefängnisstrafe von 25 Jahren.
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