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Dmail Network stellt nach fünfjährigem Betrieb den Betrieb ein

Die dezentrale Kommunikationsplattform Dmail Network kündigt die endgültige Einstellung aller Dienste zum 15. Mai 2026 an.

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Dmail Network stellt nach fünfjährigem Betrieb den Betrieb ein

Wichtige Punkte

  • Dmail Network wird seine dezentralen E-Mail-Dienste am 15. Mai 2026 offiziell einstellen.

  • Hohe Infrastrukturkosten für Speicherplatz und Bandbreite haben das Budget von Dmail über einen Zeitraum von fünf Jahren belastet.

  • Nutzer müssen ihre Daten vor Ablauf der Frist im Mai 2026 auf Plattformen wie Gmail exportieren, um Datenverluste zu vermeiden.

Infrastrukturkosten und Marktveränderungen zwingen zur Schließung

Dmail Network hat angekündigt, dass die Plattform aufgrund untragbarer Infrastrukturkosten und eines gescheiterten Wirtschaftsmodells schrittweise den gesamten Betrieb einstellen wird. Die Entscheidung folgt auf eine lange Phase strategischer Überlegungen, nachdem das Team Schwierigkeiten hatte, die hohen Ausgaben für dezentrale Bandbreite, Speicherplatz und Rechenleistung aufrechtzuerhalten.

Die Organisation stellte fest, dass es dem Projekt trotz des Ausprobierens verschiedener Kommerzialisierungswege und kostenpflichtiger Modelle nicht gelang, einen nachhaltigen Geschäftszyklus zu etablieren. Die Führung nannte die mangelnde großflächige Nutzung des nativen Tokens und eine deutliche Abkühlung des Kryptowährungsmarktes als Hauptgründe für den Zusammenbruch. Das verbleibende Team erklärte, dass mehrere Finanzierungsrunden und potenzielle Übernahmeversuche letztendlich scheiterten.

Die Nutzer werden gebeten, sich bei der dezentralen Anwendung Dmail anzumelden, um das neu eingeführte Tool zum Exportieren von E-Mails und die Funktionen zur Kontolöschung zu nutzen. Alle Daten, einschließlich E-Mail-Inhalte, Non-Fungible-Token-Domains (NFT) und Punkte, werden endgültig gelöscht, sobald alle Knoten nach Ablauf der Frist Mitte Mai nicht mehr laufen.

„Dies ist das Ergebnis, das wir am wenigsten sehen wollten, aber es ist auch die verantwortungsvollste Entscheidung für unsere Nutzer, die Community und das verbleibende Team.“