Europa beschleunigte seine digitale Transformation, da die Europäische Zentralbank den digitalen Euro in die nächste Phase voranbrachte. Damit wird die technische Bereitschaft, eine zukünftige Ausgabe und ein einheitliches Finanzsystem für globale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen geschaffen.
Digitaler Euro tritt in die nächste Phase ein, während die EZB die technische Bereitschaft bis 2029 anstrebt

EZB treibt Digital-Euro-Projekt voran
Der Schritt der Europäischen Union hin zu digitalen Finanzstrukturen erreichte einen entscheidenden Wendepunkt, als die Europäische Zentralbank (EZB) am 30. Oktober ankündigte, dass sie zum nächsten Schritt des digitalen Euro-Projekts übergehen wird. Die Entscheidung folgt auf das erfolgreiche Ende der Vorbereitungsphase, die im November 2023 begann und die Grundlage für eine potenzielle Einführung einer digitalen Währung legte. Die EZB betonte, dass die „neue Phase die technische Bereitstellung für die erste Ausgabe sicherstellen wird“, was ihre Bereitschaft signalisiert, vom Design zur Implementierung überzugehen.
Die Ankündigung besagt:
Der EZB-Rat hat entschieden, zum nächsten Schritt des digitalen Euro-Projekts überzugehen.
Das Institut bestätigte, dass es nur dann einen digitalen Euro ausgeben wird, wenn die gesetzliche Genehmigung endgültig vorliegt. Es hieß: „Die endgültige Entscheidung des EZB-Rats über die Ausgabe eines digitalen Euro und über welches Datum dies erfolgt, wird nur getroffen, wenn das Gesetz verabschiedet wurde. Unter der Annahme, dass die europäischen Mitgesetzgeber die Verordnung zur Einrichtung des digitalen Euro im Laufe des Jahres 2026 verabschieden, könnten ein Pilotprojekt und erste Transaktionen ab Mitte 2027 stattfinden.“
Die EZB bekräftigte: „Sollte die Gesetzgebung im Laufe des Jahres 2026 in Kraft sein, könnte ein Pilotprojekt 2027 beginnen und das Eurosystem sollte bis 2029 bereit für eine potenzielle erste Ausgabe des digitalen Euro sein.“ Die Europäische Zentralbank betonte:
Das gesamte Eurosystem sollte dann bereit sein für eine potenzielle erste Ausgabe des digitalen Euro während 2029.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde fügte hinzu, dass die Initiative Europas Engagement widerspiegelt, „die greifbarste Form des Euros – Bargeld – fit für die Zukunft zu machen,“ indem technologische Innovation mit finanzieller Stabilität vereint wird.
Mit diesem Zeitrahmen zielt die EZB darauf ab, die monetäre Souveränität zu bewahren und die Wettbewerbsfähigkeit in globalen Zahlungssystemen aufrechtzuerhalten. Die Institution bekräftigte auch, dass die „Vorbereitungsphase, die im November 2023 begann, erfolgreich abgeschlossen wurde,“ was Europas Entschlossenheit unterstreicht, ein belastbares, inklusives und innovationsgetriebenes monetäres Rahmenwerk zu schaffen.
FAQ ⏰
- Wann wird der digitale Euro für den Start bereit sein?
Der digitale Euro könnte erste Transaktionen im Jahr 2027 und eine vollständige Ausgabe bereits 2029 erleben, vorbehaltlich der Gesetzgebung. - Was ist das Ziel der EZB mit dem digitalen Euro?
Die EZB zielt darauf ab, die monetäre Souveränität zu stärken und sicherzustellen, dass Europa im globalen Zahlungssystem wettbewerbsfähig bleibt. - Wurde die technische Grundlage für den digitalen Euro abgeschlossen?
Ja, die Vorbereitungsphase, die im November 2023 begann, wurde erfolgreich abgeschlossen und ebnet den Weg für die Umsetzung. - Wird der digitale Euro ausgegeben, bevor die EU-Gesetzgebung verabschiedet wird?
Nein, die EZB hat bestätigt, dass die Ausgabe nur erfolgen wird, wenn die formale Gesetzgebung angenommen wurde.




