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Law and Ledger

Diese Woche im Krypto-Recht (29. März 2026)

„Law and Ledger“ ist eine Nachrichtensendung mit Schwerpunkt auf rechtlichen Entwicklungen im Kryptobereich, präsentiert von Kelman Law – einer auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten spezialisierten Anwaltskanzlei.

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Diese Woche im Krypto-Recht (29. März 2026)

Diese Woche im Krypto-Recht

Der folgende Meinungsbeitrag wurde von Alex Forehand und Michael Handelsman für Kelman.Law verfasst.

Die letzte Märzwoche brachte eine Reihe entscheidender rechtlicher und regulatorischer Entwicklungen mit sich, die eine Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und digitalen Vermögenswerten schlagen. Vom Handel mit tokenisierten Wertpapieren in den Vereinigten Staaten bis hin zu globalen Durchsetzungsmaßnahmen und Zuständigkeitsstreitigkeiten – die Regulierungsbehörden nehmen zunehmend Kontrolle wahr und ermöglichen gleichzeitig neue Marktstrukturen

Die SEC genehmigt den Nasdaq-Plan für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat einen Vorschlag der Nasdaq genehmigt, den Handel mit bestimmten Aktien und ETFs in tokenisierter Form zu ermöglichen. Dieser Schritt stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Integration der Blockchain-Infrastruktur in traditionelle Wertpapiermärkte dar und ermöglicht den Handel mit tokenisierten Vertretungen von Vermögenswerten neben konventionellen Instrumenten. Die Genehmigung signalisiert eine wachsende regulatorische Akzeptanz von Blockchain-basierten Abwicklungssystemen und könnte die Einführung der Tokenisierung in den Mainstream-Finanzmärkten beschleunigen.

Hongkong verschärft Krypto-Lizenzierungsvorschriften

Hongkong hat seine Lizenzanforderungen für Kryptowährungen verschärft und die Börsen gewarnt, dass das Versäumnis, eine ordnungsgemäße Genehmigung einzuholen, nach Ablauf der Übergangsfrist zu Durchsetzungsmaßnahmen führen könnte. Diese Entwicklung spiegelt einen allgemeinen Wandel in der Regulierung wider – von anfänglicher Offenheit hin zu strenger Durchsetzung der Vorschriften. Während einige Unternehmen möglicherweise aus dem Markt aussteigen, könnten andere dies als notwendigen Schritt hin zu institutioneller Glaubwürdigkeit und langfristiger Akzeptanz betrachten.

Nigeria klagt Führungskräfte von Binance wegen Steuerhinterziehung an

Nigeria hat Anklage wegen Steuerhinterziehung gegen Führungskräfte von Binance erhoben und damit seine Bemühungen zur Regulierung von Kryptoaktivitäten innerhalb seiner Grenzen verstärkt. Der Fall stellt einen wichtigen Test dar, inwieweit nationale Regierungen ihre Gerichtsbarkeit auf globale Krypto-Plattformen und deren Personal ausdehnen können, insbesondere in Schwellenländern.

Zunehmende Aufmerksamkeit nach Rücktritt des SEC-Vollzugsleiters

US-Gesetzgeber suchen nach Antworten nach dem plötzlichen Rücktritt des Durchsetzungsleiters der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC. Der Rücktritt hat Bedenken hinsichtlich potenzieller politischer Einflussnahme auf Durchsetzungsprioritäten geweckt, einschließlich solcher im Zusammenhang mit Kryptomärkten. Führungswechsel bei wichtigen Aufsichtsbehörden können die Durchsetzungsstrategie erheblich beeinflussen und Unsicherheit für Marktteilnehmer schaffen, die sich mit Compliance-Verpflichtungen auseinandersetzen.

Arbeitsministerium öffnet Tür für Kryptowährungen in 401(k)-Plänen

Das US-Arbeitsministerium hat neue Leitlinien vorgeschlagen, die die Einbeziehung von Krypto-Vermögenswerten in 401(k)-Altersvorsorgepläne ermöglichen könnten. Der Vorschlag würde es den Treuhändern der Pläne erlauben, neben anderen alternativen Anlagen, wie beispielsweise Private Equity, auch in Kryptowährungen zu investieren. Dies markiert einen potenziellen Wendepunkt für die breite Akzeptanz – wirft aber auch komplexe rechtliche Fragen hinsichtlich Treuhandpflichten, Risikohinweisen und Anlegerschutz bei Altersvorsorgekonten auf.

US-Regierung ficht staatliche Regulierung von Prognosemärkten an

Die US-Regierung hat Klage gegen mehrere Bundesstaaten eingereicht und macht geltend, dass allein die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) befugt sei, Prognosemärkte zu regulieren. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob ereignisbasierte Handelsplattformen nach staatlichem Recht als Glücksspiel oder nach Bundesrecht als Derivate reguliert werden sollten. Dies ist ein entscheidender Rechtsstreit, der darüber entscheiden könnte, wie aufstrebende digitale Handelsplattformen – wie beispielsweise Prognosemärkte – in den Vereinigten Staaten reguliert werden.

Diese Woche im Krypto-Recht (22. März 2026)

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„Law and Ledger“ ist eine Nachrichtensendung mit Schwerpunkt auf rechtlichen Entwicklungen im Kryptobereich, präsentiert von Kelman Law – einer auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten spezialisierten Anwaltskanzlei. read more.

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Archiv „Diese Woche im Krypto-Recht“:

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