„Law and Ledger“ ist eine Nachrichtensendung mit Schwerpunkt auf rechtlichen Entwicklungen im Kryptobereich, präsentiert von Kelman Law – einer auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten spezialisierten Anwaltskanzlei.
Diese Woche im Krypto-Recht (22. März 2026)

Diese Woche im Krypto-Recht
Der folgende Meinungsbeitrag wurde von Alex Forehand und Michael Handelsman für Kelman.Law verfasst.
„Diese Woche im Krypto-Recht“ beleuchtete eine sich abzeichnende Realität: Rechtliche und regulatorische Unsicherheit ist nicht mehr nur eine Frage der Compliance. Vielmehr prägt sie aktiv Märkte, Geschäftsentscheidungen und die globale Politik. Von ins Stocken geratenen US-Gesetzesvorhaben, die sich auf Preisprognosen auswirken, bis hin zu aggressiven Durchsetzungsmaßnahmen im Ausland – die rechtliche Landschaft bestimmt weiterhin den Kurs digitaler Vermögenswerte.
Rechtlicher Stillstand beeinträchtigt Prognosen für den Kryptomarkt Citigroup senkte ihre 12-Monats-Kursziele für Bitcoin und Ether und nannte die ins Stocken geratene US-Krypto-Gesetzgebung als einen wesentlichen Risikofaktor. Die Korrektur spiegelt einen umfassenderen Wandel wider: Regulatorische Unsicherheit beeinflusst nun direkt die Marktstimmung und die Aussichten institutioneller Anleger. Rechtliche Klarheit ist zunehmend mit der Bewertung verknüpft. Ohne einen klaren US-Rechtsrahmen könnte sich die institutionelle Akzeptanz verlangsamen, was Abwärtsdruck auf die Preise digitaler Vermögenswerte ausüben würde. Für weitere Informationen klicken Sie hier. Kraken setzt Börsengang angesichts regulatorischer Unsicherheit aus Kraken hat Berichten zufolge seinen geplanten Börsengang ausgesetzt, was unterstreicht, wie regulatorische Gegenwinde weiterhin strategische Entscheidungen prägen – selbst bei etablierten Börsen. Dieser Schritt spiegelt Bedenken hinsichtlich des Zeitpunkts, des Compliance-Risikos und der Investitionsbereitschaft in einem unsicheren rechtlichen Umfeld wider. Börsengänge erfordern eine verstärkte Offenlegung und behördliche Kontrolle. Für Krypto-Unternehmen können ungelöste rechtliche Fragen den Zugang zu öffentlichen Kapitalmärkten verzögern oder vereiteln. Für weitere Informationen klicken Sie hier. Vietnam strebt eine kontrollierte Legalisierung von Kryptowährungen an
Vietnam treibt einen Vorschlag voran, inländische Krypto-Börsen zu legalisieren und gleichzeitig den Zugang zu Offshore-Plattformen zu beschränken. Nach diesem Plan würden Unternehmen um Lizenzen für den lokalen Betrieb konkurrieren, während ausländische Börsen mit Einschränkungen oder sogar Verboten rechnen müssten. Dies spiegelt einen wachsenden globalen Trend hin zu einer jurisdiktionsbasierten Regulierung wider – die inländische Aufsicht wird gefördert, während grenzüberschreitende Krypto-Aktivitäten eingeschränkt werden. Für weitere Informationen klicken Sie hier. Verbot von Stablecoin-Renditen gewinnt im US-Senat an Boden
Ein neuer Entwurf des „Clarity Act“ im US-Senat könnte Renditen oder Belohnungen für Stablecoins verbieten. Der Vorschlag wird zum Teil durch Bedenken traditioneller Banken motiviert, dass renditetragende Stablecoins Einlagen aus dem Finanzsystem abziehen könnten. Im Falle einer Verabschiedung würde die Regelung die Wettbewerbsdynamik zwischen Stablecoins und traditionellen Bankprodukten erheblich verändern und möglicherweise einen wichtigen Treiber für die Nutzerakzeptanz einschränken. Für weitere Informationen klicken Sie hier.
Großbritannien nimmt Kryptowährungen bei politischen Spenden ins Visier Das Vereinigte Königreich strebt ein Verbot von Kryptowährungsspenden an politische Parteien an und führt dabei Risiken im Zusammenhang mit ausländischem Einfluss und Transparenz an. Der Vorschlag würde anonyme Spenden in Form digitaler Vermögenswerte einschränken und eine strengere Aufsicht über die politische Finanzierung vorschreiben. Dies markiert eine bemerkenswerte Veränderung in der Sichtweise der Regierungen auf Kryptowährungen – nicht nur als Finanzinstrument, sondern als potenzielles Risiko für die nationale Sicherheit in demokratischen Prozessen. Für weitere Informationen klicken Sie hier.
Australien verhängt Geldstrafe gegen Binance wegen Versäumnissen beim Anlegerschutz Die australische Derivate-Tochter von Binance wurde mit einer Geldstrafe von 6,9 Millionen Dollar belegt, nachdem ein Gericht festgestellt hatte, dass sie Privatanleger fälschlicherweise als Großkunden eingestuft hatte. Durch diese Fehlklassifizierung wurden Nutzer ohne angemessene Schutzmaßnahmen Produkten mit höherem Risiko ausgesetzt, was zu erheblichen Verlusten führte. Das Urteil unterstreicht die weltweit verschärfte Durchsetzung von Vorschriften zum Anlegerschutz und zur Compliance, insbesondere im Derivatehandel. Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Ist Krypto ein Wertpapier? Teil VI: Praktische Anleitungen zur Compliance
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