Das Ende der Ripple-vs.-SEC-Rechtssaga befeuerte neuen Optimismus für XRP und den breiteren Kryptomarkt, da die Regulierungsbehörden sich darauf konzentrieren, klare Regeln zur Förderung des digitalen Vermögenswachstums zu entwickeln.
Die SEC erklärt den Ripple-XRP-Fall für abgeschlossen—Fokus nun auf klare Kryptoregeln gerichtet.

Mit Abschluss des Ripple-Falls konzentriert sich die SEC auf die Schaffung von Klarheit für digitale Vermögenswerte
Optimismus verbreitete sich im Kryptowährungssektor, nachdem die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ihren langwierigen Rechtsstreit gegen Ripple Labs, CEO Bradley Garlinghouse und Mitbegründer Chris Larsen beendet hatte. SEC-Kommissarin Hester Peirce äußerte am 11. August ihre Ansicht auf der Social-Media-Plattform X:
Letzte Woche wurde der Fall der SEC gegen Ripple endlich zu den Akten gelegt. Eine erfreuliche Entwicklung aus vielen Gründen, einschließlich der Tatsache, dass diejenigen, die einst mit Rechtsstreitigkeiten beschäftigt waren, sich nun darauf konzentrieren können, einen klaren regulatorischen Rahmen für Krypto zu schaffen.
Die SEC kündigte am 7. August 2025 an, dass sie eine gemeinsame Kündigungsklage mit Ripple eingereicht hat und damit sowohl ihre Berufung als auch die Kreuzberufung von Ripple vor dem U.S. Court of Appeals for the Second Circuit beendet. Das vorherige Urteil des Bezirksgerichts – eine Zivilstrafe von 125.035.150 US-Dollar gegen Ripple und eine Verfügung, die weitere Verstöße gegen den Securities Act von 1933 verhindert – bleibt bestehen. Diese Aktion schließt formell einen Fall ab, der im Dezember 2020 begann, als die SEC behauptete, Ripple habe durch Verkäufe von XRP nicht registrierte Wertpapierangebote durchgeführt.
Darüber hinaus gewährte die SEC Ripple eine Ausnahmegenehmigung für Regulation D, die die “bad actor” Kennzeichnung im Zusammenhang mit ihrer Klage entfernt. Dies ermöglicht Ripple eine einfachere Kapitalbeschaffung von akkreditierten Investoren, was auf eine potenzielle Verschiebung der regulatorischen Landschaft nach ihrem Rechtsstreit hinweist.
SEC-Vorsitzender Paul Atkins unterstützte die Aussagen von Kommissarin Peirce und sagte:
Kommissarin Peirce hat recht. Mit diesem abgeschlossenen Kapitel haben wir jetzt die Möglichkeit, unsere Energie vom Gerichtssaal an den politischen Verhandlungstisch zu verlagern. Unser Fokus sollte darauf liegen, einen klaren Regulierungsrahmen zu schaffen, der Innovation fördert und gleichzeitig Investoren schützt.
Die SEC startete kürzlich “Project Crypto“, um die Vorschriften zu modernisieren und Amerikas Finanzmärkte zu ermöglichen, “on-chain” zu operieren. Diese Initiative zielt darauf ab, klare Richtlinien für die Klassifizierung von Krypto-Vermögenswerten bereitzustellen und tokenisierte Wertpapiere in die dezentralisierte Finanzwelt zu integrieren, was einen Wechsel von ausschließlicher Durchsetzung hin zu einem umfassenderen regulatorischen Ansatz signalisiert. Der Chefjustiziar von Ripple, Stuart Alderoty, richtete seinen Dank an Atkins: „Danke für Ihre Führungsarbeit beim Vorantreiben der USA in Richtung klarer Regeln für Krypto, Vorsitzender Atkins.“




