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Die Polizei von Singapur warnt vor "Krypto-Drainern", die Kryptowährungen aus Wallets stehlen

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Singapurs Polizeikraft und die Cyber Security Agency (CSA) haben eine gemeinsame Warnung über “Krypto-Drainer”-Malware herausgegeben, die Kryptowährungen aus Wallets stiehlt. Da digitale Vermögenswerte immer beliebter werden, “nutzen Cyberkriminelle zunehmend Krypto-Drainer, um Besitzer von Kryptowährungs-Wallets ins Visier zu nehmen”, warnten die Behörden.

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Die Polizei von Singapur warnt vor "Krypto-Drainern", die Kryptowährungen aus Wallets stehlen

Polizei in Singapur warnt vor Krypto-Drainern

Die Polizeikraft Singapurs und die Cyber Security Agency (CSA) von Singapur gaben am Mittwoch eine gemeinsame Warnung heraus, in der sie Anleger aufforderten, sich vor Krypto-Drainern zu schützen. Sie erklärten:

Cyberkriminelle nutzen zunehmend Krypto-Drainer, um Besitzer von Kryptowährungs-Wallets („Krypto-Wallets“) ins Visier zu nehmen, da der Gebrauch von Kryptowährungen immer beliebter wird und deren Dollarwerte entsprechend steigen.

Die Behörden erklärten, dass ein Krypto-Drainer „eine Art von Malware ist, die Krypto-Wallets zum Ziel hat“ und fügten hinzu: „Diese Drainer werden oft im Rahmen von Phishing-Angriffen eingesetzt, bei denen das Opfer dazu verleitet wird, einen schädlichen Link anzuklicken oder einen schädlichen Anhang zu öffnen. Indem sie dies tun, werden die Opfer dazu gebracht, einer bösartigen Transaktion zuzustimmen, die es dem Drainer ermöglicht, die in ihren Wallets gespeicherten Kryptowährungen zu stehlen.“

Die Warnung umfasst auch eine Liste von Maßnahmen, die Krypto-Besitzer ergreifen können, um sich vor dem Krypto-Drainer-Betrug zu schützen. Eine der Maßnahmen ist:

Die Verwendung einer Hardware-Wallet für verbesserte Sicherheit.

Weitere Maßnahmen umfassen die Vorsicht vor “zu schön, um wahr zu sein” Angeboten, die Überprüfung der Legitimität und Funktionen von Smart Contracts vor Interaktionen und die Begrenzung hoher Zugeständnisse mithilfe von Blockchain-Explorern oder Wallet-Schnittstellen.

Darüber hinaus rieten die Behörden Anlegern, Projekte und Kryptowährungen gründlich zu recherchieren, bevor sie ihre Wallets verbinden, und Verbindungen nur nach Überprüfung der Gültigkeit der Projektwebsite herzustellen. In der Warnung wird auch darauf hingewiesen, dass Anleger in Betracht ziehen sollten, eine neu erstellte oder leere Krypto-Wallet zu verbinden, wenn sie sich bei einem Projekt oder Token unsicher sind, und dass sie keinesfalls ihre Seed-Phrasen jemandem preisgeben sollten.

Haben Sie Erfahrungen mit Krypto-Drainer-Malware gemacht? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.