Die Mitarbeiter der Stadt Vancouver haben dem Stadtrat empfohlen, die Arbeit an einem Antrag zur Prüfung einer kommunalen Bitcoin-Reserve einzustellen, da sie zu dem Schluss gekommen sind, dass die Kryptowährung gemäß der Vancouver Charter keine zulässige Investition darstellt.
Die Mitarbeiter der Stadt Vancouver lehnen die Idee einer Bitcoin-Kasse vor der Abstimmung im Stadtrat am 10. März ab.

Der Stadtrat von Vancouver entscheidet über das Schicksal des Vorschlags für eine Bitcoin-Reserve.
Ein Bericht der Finanz- und Lieferkettenmanagementabteilung von Vancouver vom 2. März 2026 kam zu dem Schluss, dass Bitcoin rechtlich nicht in den Finanzreserven der Stadt gehalten werden kann. Die Mitarbeiter schrieben, dass sie „endgültig festgestellt haben, dass Bitcoin gemäß der Vancouver Charter kein zulässiges Anlagevermögen für die Stadt ist”, und empfahlen, die Initiative zu beenden.
Die Empfehlung wird dem Stadtrat von Vancouver am 10. März im Rahmen einer umfassenderen Überprüfung von 78 ausstehenden Anträgen des Stadtrats aus dem Jahr 2018 vorgelegt. Die Mitarbeiter der Stadt schlugen vor, 27 dieser Anträge neu zu priorisieren, zusammenzufassen, zu verschieben oder zu schließen, um die Ressourcen auf die aktuellen politischen Prioritäten umzulenken.
Der Bitcoin-Vorschlag ging auf einen Antrag von Bürgermeister Ken Sim vom 11. Dezember 2024 mit dem Titel „Erhaltung der Kaufkraft der Stadt durch Diversifizierung der Finanzreserven – Eine Bitcoin-freundliche Stadt werden“ zurück. Die Maßnahme wies die Mitarbeiter an, zu prüfen, ob die Stadt Bitcoin für Steuern und Gebühren akzeptieren und möglicherweise einen Teil ihrer Finanzreserven in die Kryptowährung umwandeln könnte.
Befürworter des Antrags argumentierten, dass die begrenzte Menge von 21 Millionen Bitcoins und die zunehmende institutionelle Akzeptanz dazu beitragen könnten, die Kaufkraft der Stadt zu schützen. Der Vorschlag verwies auch auf die Geschichte Vancouvers im Kryptosektor, darunter den weltweit ersten Bitcoin-Geldautomaten im Jahr 2013 und lokale Blockchain-Unternehmen wie Dapper Labs und Hive Blockchain.
Die Mitarbeiter kamen jedoch zu dem Schluss, dass die Vancouver Charter – die für die Stadt geltende Provinzgesetzgebung – kommunale Investitionen auf konservative Finanzinstrumente beschränkt. Zu den zulässigen Anlagen gehören Wertpapiere der Bundes- oder Provinzregierung, Kommunalanleihen, Bankeinlagen und bestimmte gepoolte Fonds, jedoch keine risikoreicheren Vermögenswerte wie Kryptowährungen.
Die rechtliche Auslegung steht im Einklang mit einer zuvor vom Ministerium für kommunale Angelegenheiten von British Columbia herausgegebenen Leitlinie, wonach Kommunalverwaltungen nach geltendem Recht keine Krypto-Vermögenswerte in kommunalen Reserven halten dürfen. Der Antrag kommt auch zu einem Zeitpunkt, an dem die Kaufkraft von Bitcoin seit seinem Wert von 100.000 Dollar oder mehr im letzten Jahr erheblich gesunken ist.

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Die Mitarbeiter merkten an, dass die Annahme von Bitcoin für Steuern oder Gebühren theoretisch in Betracht gezogen werden könnte, wenn die Zahlungen sofort in kanadische Dollar umgewandelt würden, aber das zentrale Konzept des Antrags, eine Bitcoin-Reserve zu unterhalten, würde Änderungen der Provinzgesetzgebung erfordern. Wenn der Stadtrat der Empfehlung zur Ablehnung des Antrags zustimmt, würde sich Vancouver anderen kanadischen Gemeinden anschließen, die derzeit ihre Finanzinvestitionen auf traditionelle Vermögenswerte beschränken. Jede zukünftige Bemühung, Krypto-Reserven zu halten, würde wahrscheinlich Änderungen der Vancouver Charter oder der entsprechenden Provinzgesetze erfordern.
FAQ 🔎
- Warum kann Vancouver keine Bitcoin in seinen Reserven halten? Die Vancouver Charter beschränkt kommunale Investitionen auf risikoarme Vermögenswerte wie Staatspapiere, Bankeinlagen und Kommunalanleihen.
- Wann wird der Stadtrat von Vancouver über die Empfehlung abstimmen? Der Stadtrat wird die Empfehlung der Mitarbeiter voraussichtlich am 10. März 2026 prüfen.
- Was sah der ursprüngliche Antrag von Bürgermeister Ken Sim vor? Der Antrag von 2024 forderte die Mitarbeiter auf, die Annahme von Bitcoin für Steuerzahlungen und die mögliche Umwandlung eines Teils der Reserven der Stadt in die Kryptowährung zu analysieren.
- Könnte Vancouver in Zukunft jemals Bitcoin halten? Dazu wären wahrscheinlich Änderungen der Provinzgesetze erforderlich, die die Investitionsregeln für Kommunen regeln.




