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Die Märkte setzen nach der Entscheidung im März noch stärker auf eine Pause der Fed: Händler erwarten vor der Sitzung im April keinen Kurswechsel

Die Märkte gehen nach der Entscheidung des Offenmarktausschusses (FOMC) in dieser Woche stark davon aus, dass die US-Notenbank eine Pause einlegen wird, wobei Händler kaum daran glauben, dass die Entscheidungsträger bei der Sitzung am 29. April 2026 unter Druck einen Kurswechsel vornehmen werden.

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Die Märkte setzen nach der Entscheidung im März noch stärker auf eine Pause der Fed: Händler erwarten vor der Sitzung im April keinen Kurswechsel

Die Märkte zeigen wenig Vertrauen in Zinssenkungen der Fed nach März

Solange Fed-Chef Jerome Powell im Amt ist – bis zum Ablauf seiner Amtszeit am 15. Mai 2026 – glauben die Märkte nicht daran, dass die US-Notenbank den Leitzins senken wird. Unterdessen hat Präsident Trump weiterhin öffentlich und beharrlich auf Powell gedrängt, die Zinsen zu senken.

Nach der jüngsten Entscheidung des FOMC, den Zinssatz unverändert zu lassen, reagierte Trump auf Truth Social. „Wann ist es ‚zu spät‘, Powell, die ZINSEN zu senken?“, fragte der US-Präsident. Während Trump weiterhin für einen solchen Schritt eintritt, messen die Märkte der Wahrscheinlichkeit, dass dies im April geschieht, eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit bei.

Die neuesten Daten des CME Fedwatch-Tools zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 92,8 %, dass die Fed ihren Leitzins im aktuellen Bereich von 3,50 % bis 3,75 % belassen wird. Eine Anhebung um 25 Basispunkte hat nur eine Wahrscheinlichkeit von 7,2 %, während Erwartungen für eine Zinssenkung praktisch nicht vorhanden sind.

Diese Überzeugung hat sich in den letzten Wochen verstärkt. Einen Tag zuvor waren sich die Märkte zu 100 % einig, dass es keine Änderung geben würde, während die Wahrscheinlichkeit vor einer Woche noch bei 95,7 % lag. Vor einem Monat war die Zuversicht mit 78,9 % deutlich geringer.

Die Entscheidung des FOMC im März scheint diesen Ausblick gefestigt zu haben. Durch die Beibehaltung der Zinsen und die Bekräftigung eines datenabhängigen Ansatzes signalisierten die Entscheidungsträger eher Geduld als Trumps Dringlichkeit – ein Ansatz, von dem Händler nun erwarten, dass er fortgesetzt wird. Prognosemärkte kommen zu dem gleichen Ergebnis. Ein KalshiKontrakt, der an die Entscheidung im April gekoppelt ist, zeigt eine Wahrscheinlichkeit von rund 94 %, dass die Zinsen unverändert bleiben, wobei das Interesse an einer Straffung oder Lockerung nur marginal ist.

Handelsaktivitäten untermauern diese Botschaft. Fast 2,9 Millionen Dollar wurden auf das Ergebnis gesetzt, wobei die Position „keine Änderung“ kurz vor der Entscheidung im April weiterhin den dominierenden Kurs bestimmt. Auf Polymarket ist das Signal noch deutlicher. Die Wahrscheinlichkeit für eine Beibehaltung der Zinsen liegt bei bis zu 96 %, was darauf hindeutet, dass die Wetter nicht erwarten, dass die Fed aufgrund politischen Drucks oder kurzfristiger wirtschaftlicher Turbulenzen nachgibt.

Die Liquidität war beträchtlich, mit einem Gesamtvolumen von mehr als 13 Millionen Dollar über alle Ergebnisse hinweg. Selbst Szenarien mit geringer Wahrscheinlichkeit – wie aggressive Zinssenkungen – haben Kapital angezogen, was eher auf Absicherungsgeschäfte als auf die Überzeugung von einer politischen Kursänderung hindeutet.

Der allgemeine Ausblick für 2026 untermauert dieses Bild. Zumindest preisen die Händler auf Polymarket keinen aggressiven Lockerungszyklus ein, wobei das wahrscheinlichste Ergebnis mit einer Wahrscheinlichkeit von 31 % darin besteht, dass es das ganze Jahr über zu keinen Zinssenkungen kommt.

Von dort aus nehmen die Erwartungen allmählich ab. Eine Senkung wird mit 26 % eingepreist, gefolgt von zwei Senkungen mit 18 % und drei Senkungen mit 11 %, während aggressivere Szenarien in den Marktpreisen kaum zum Ausdruck kommen.

Die Daten deuten darauf hin, dass sich Händler eher auf eine anhaltende Warteschleife als auf eine rasche Kehrtwende einstellen. Doch das könnte sich im Mai ändern. Die jüngsten Signale der Fed, zumindest die von Powell, scheinen die Erwartungen fest verankert zu haben. Derzeit ist die Botschaft der Märkte eindeutig: Nach der Pause im März wird erwartet, dass die Fed im April ihren Kurs beibehält – und Händler setzen nicht auf einen plötzlichen Sinneswandel.

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FAQ 🔎

  • Was hat sich nach der Fed-Sitzung im März 2026 geändert? Die Märkte haben ihre Erwartung verstärkt, dass die Fed die Zinsen weiterhin unverändert lassen wird.
  • Rechnen Händler mit einer Zinssenkung im April 2026? Nein, die aktuellen Marktpreise deuten auf eine Wahrscheinlichkeit von nahezu null für eine Senkung bei der nächsten Sitzung hin.
  • Warum glauben die Märkte, dass die Fed ihren Kurs nicht ändern wird? Die Fed betonte einen datenabhängigen Ansatz und signalisierte damit eher Geduld als Dringlichkeit.
  • Wie viele Zinssenkungen werden für 2026 erwartet? Die Märkte gehen derzeit von null Senkungen aus, mit nur geringen Chancen auf eine begrenzte Lockerung.