Der Q2 2024 Bericht des World Gold Council zeigt einen jährlichen Anstieg der Goldnachfrage und markiert die höchste Nachfrage im zweiten Quartal seit 2000. Dieser Anstieg wird durch Zentralbankkäufe und OTC-Investitionen angetrieben, wobei der Goldkauf der Zentralbanken um 6 % und die Nachfrage im Technologiesektor um 11 % gestiegen ist.
Die Goldnachfrage erreicht im zweiten Quartal einen Rekordwert, angetrieben durch Käufe der Zentralbanken, berichtet der World Gold Council
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Rekordnachfrage nach Gold in Q2 2024
Der neueste Bericht des World Gold Council, veröffentlicht am 30. Juli, hebt die Trends des zweiten Quartals 2024 hervor, die die höchste Nachfrage nach Gold im zweiten Quartal seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2000 zeigen.
Während festgestellt wird, dass “die Goldnachfrage ohne OTC im zweiten Quartal um 6 % auf 929t zurückging, da ein starker Rückgang im Schmuckverbrauch mildere Gewinne in allen anderen Sektoren überwog”, stellt der Bericht fest, dass “unter Einbeziehung der OTC-Investitionen in die gesamte Goldnachfrage ein Anstieg von 4 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1.258t verzeichnet wird – das höchste Q2 in unserer Datenserie seit 2000.”
Der Bericht fügt hinzu:
Der Netto-Goldkauf der Zentralbanken lag mit 184t um 6 % höher als im Vorjahr, angetrieben durch das Bedürfnis nach Portfolioschutz und Diversifizierung.
Die Schmucknachfrage fiel im Vergleich zum Vorjahr um 19 % auf ein Vierjahrestief von 391 Tonnen, hauptsächlich bedingt durch rekordhohe Goldpreise, die im Q2 durchschnittlich 2.338 Dollar pro Unze betrugen und im Mai einen Höchststand von 2.427 Dollar pro Unze erreichten.
Das World Gold Council gab weiter an, dass “das gesamte Goldangebot um 4 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1.258t wuchs. Die Minenproduktion von 929t war ein Rekord für ein zweites Quartal. Das Recyclingangebot war das höchste für ein zweites Quartal seit 2012 und reagierte damit auf den steigenden Goldpreis.”
Der Bericht stellt außerdem einen Rückgang der globalen Gold-ETF-Bestände im zweiten Quartal um 7 Tonnen und einen 5%igen Rückgang der Einzelhandelsbarren- und Münzinvestitionen auf 261 Tonnen fest, hauptsächlich aufgrund schwacher Nachfrage aus den westlichen Märkten. Der Bericht hebt weiter hervor:
Die Verwendung von Gold in der Technologie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 %, da der AI-Trend die Nachfrage im Sektor weiter angetrieben hat.
Was denken Sie über die Erkenntnisse des World Gold Council zur gestiegenen Goldnachfrage und den Goldkäufen der Zentralbanken? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.




