Die Ethereum Foundation (EF) hat am 3. April 2026 etwa 45.034 ETH gestaked, wodurch sich ihre Gesamtmenge auf fast 69.500 ETH erhöht hat und die gemeinnützige Organisation ihrem Staking-Ziel von 70.000 ETH einen Schritt näher gekommen ist. Die wichtigsten Punkte:
Die Ethereum Foundation erreicht ihr Staking-Ziel von 70.000 ETH mit einer Einzahlung von 93 Millionen US-Dollar im April

- Die Ethereum Foundation hat am 3. April 2026 45.034 ETH gestaked, wodurch sich die Gesamtsumme auf rund 69.500 ETH erhöht hat.
- Die 70.000-ETH-Staking-Initiative soll jährlich 3,9 bis 5,4 Millionen US-Dollar generieren und damit den Verkauf von ETH reduzieren.
- Daten von Arkham Intelligence zeigen, dass die EF insgesamt immer noch über 100.000 ETH hält und plant, ihr volles Ziel bald zu erreichen.
Ethereum Foundation Staking-Update: 69.500 ETH sichern nun das Proof-of-Stake-Netzwerk
Die Einzahlungen vom 3. April, die bei den aktuellen Kursen von rund 2.059 US-Dollar einen Wert von etwa 93 Millionen US-Dollar hatten, trafen in mehreren Tranchen zu je 2.047 ETH ein. Von Arkham Intelligence erfasste On-Chain-Daten bestätigten die Überweisungen aus der Multisig-Wallet der Stiftung an den Einzahlungsvertrag der Beacon Chain. Die Stiftung hält nun etwa 69.500 ETH in aktiven Validatoren, im Wert von rund 143 Millionen US-Dollar.
Die Stiftung hatte die Treasury Staking Initiative am 24. Februar 2026 angekündigt, im Anschluss an eine im Juni 2025 verabschiedete Aktualisierung der Treasury-Richtlinien. Das erklärte Ziel war es, rund 70.000 ETH zu staken, um Erträge zu generieren, ohne Vermögenswerte zu verkaufen. Die Initiative war eine Reaktion auf anhaltende Kritik aus der Community an der Praxis der Stiftung, ETH zu liquidieren, um die jährlichen Betriebskosten in Höhe von schätzungsweise fast 100 Millionen US-Dollar zu decken.
Das Programm startete mit einer Ersteinlage von 2.016 ETH am oder um den 24. bis 25. Februar. Eine zweite große Runde am 30. bis 31. März fügte 22.517 ETH in 11 Transaktionen hinzu, wodurch sich die kumulierte Gesamtsumme zu diesem Zeitpunkt auf rund 24.623 ETH belief, im Wert von etwa 50 Millionen US-Dollar.
Alle Staking-Belohnungen fließen direkt zurück in die EF-Kasse, um Protokollforschung, Ökosystem-Zuschüsse und den täglichen Betrieb zu finanzieren. Die Stiftung erwartet, dass die gestakten ETH jährlich zwischen 3,9 und 5,4 Millionen US-Dollar generieren, basierend auf einer institutionellen Staking-Rendite von 2,7 % bis 3,8 %. Belohnungen aus dem Maximal Extractable Value könnten die Renditen noch weiter steigern.
Die Stiftung betreibt die Validatoren mit Open-Source-Tools, insbesondere Dirk und Vouch. Dirk verteilt die Signierung auf mehrere geografische Regionen. Vouch unterstützt verschiedene Beacon- und Execution-Client-Kombinationen, um das Risiko einer Client-Konzentration zu verringern. Die Konfiguration nutzt Minority-Clients und eine Mischung aus gehosteter und selbstverwalteter Hardware über verschiedene Rechtsordnungen hinweg.
Die Validatoren verwenden Auszahlungsberechtigungen vom Typ 2, die übertragbare Guthaben ermöglichen und die Anzahl der erforderlichen Signaturschlüssel reduzieren. Bei einem maximalen effektiven Guthaben von 2.048 ETH pro Validator benötigt die Stiftung etwa 35 Signaturschlüssel, um ihre gesamte Position zu verwalten.

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On-Chain-Aufzeichnungen zeigen, dass die Stiftung vor den Einzahlungen am 3. April etwa 102.400 ETH auf rund 14 nachverfolgten Adressen hielt. Sie unterhält Bestände in anderen Vermögenswerten, darunter USDC, BNB und Bitcoin, und bewahrt so finanzielle Flexibilität außerhalb der gestakten Position.
Die Initiative verlagert das Betriebsmodell der Stiftung von einem Modell, das von periodischen ETH-Verkäufen abhängt – was die Marktpreise belasten kann –, hin zu einem Modell, das durch native Staking-Erträge gestützt wird. Beobachter in der Ethereum-Community haben diesen Schritt weitgehend als Zeichen des institutionellen Vertrauens in das Proof-of-Stake-Netzwerk interpretiert.



