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Die brasilianische Kryptoindustrie wird klagen, wenn die Regierung eine Besteuerung von Stablecoins verfolgt.

Julia Rosin, Präsidentin von Abcripto, der brasilianischen Vereinigung für Kryptoökonomie, erklärte, dass die Institution rechtliche Schritte einleiten wird, um die Verfassungswidrigkeit geltend zu machen, falls das Finanzministerium beschließt, Stablecoin-Transaktionen per Dekret zu besteuern. Abcripto vereint über 50 Unternehmen der brasilianischen Kryptoindustrie.

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Die brasilianische Kryptoindustrie wird klagen, wenn die Regierung eine Besteuerung von Stablecoins verfolgt.

Abcripto gelobt, rechtliche Schritte gegen Stablecoin-Besteuerung in Brasilien einzuleiten

Das Thema der Stablecoin-Besteuerung in Brasilien und die möglichen Nachteile, die dies für die Kryptoindustrie mit sich bringen kann, stehen erneut im Rampenlicht.

Julia Rosin, die kürzlich gewählte Präsidentin von Abcripto, der brasilianischen Vereinigung für Kryptoökonomie, hat kürzlich öffentlich gegen die Einführung einer Finanzsteuer auf Stablecoin-Transaktionen Stellung bezogen.

Rosin erklärte, dass die Vereinigung klagen würde, wenn die brasilianische Regierung beschließt, diese Art von Steuer per Dekret anzuwenden, da diese Maßnahme verfassungswidrig sei. Laut Abcripto würde die Besteuerung von Kryptowährungen sie aus rechtlicher Sicht mit Fremdwährungen gleichsetzen, was den aktuellen Regelungen widerspricht, die vom brasilianischen Kongress verabschiedet wurden.

Die brasilianische Kryptoindustrie droht mit Klage, falls die Regierung die Stablecoin-Besteuerung verfolgt

Während Stablecoins Kryptowährungen sind, die an den Wert von Fiat-Äquivalenten gebunden sind, werden sie in der Praxis als Fremdwährungen verwendet, was einige als Schlupfloch zur Vermeidung von Steuern eingestuft haben.

Zu diesem Thema erklärte Rosin:

“Die IOF [Finanzwechselsteuer] ist an den Währungsaustausch gebunden. Ein Stablecoin ist keine Währung.”

Rosin behauptet, dass Stablecoins beim Ausgeben bereits Steuern zahlen, da diese Transaktion einen Austauschvorgang und Fiat-Währung impliziert. “Beim ‘Minting’ [Ausgabe] eines Stablecoins fällt bereits IOF an, weil er sich auf eine traditionelle Währung stützt,” betonte sie.

Die mögliche Besteuerung von Stablecoin-Flüssen wurde im November angekündigt, als Dario Durigan, der Exekutivsekretär des Finanzministeriums, erklärte, dass das Ministerium darauf hinarbeite, dieses Ziel zu erreichen. “Wir werden die Besteuerung und Regulierung von Krypto-Assets umsetzen, ja, das ist verdient,” erklärte er damals.

Nichtsdestotrotz löste dies Widerstand von pro-Krypto-Gesetzgebern aus, die sich verpflichteten, allen Bestrebungen entgegenzuwirken, die darauf abzielen, Stablecoin-Flüsse zu besteuern.

Mehr lesen: Maßnahmen zur Stablecoin-Besteuerung entfachen hitzige Debatte in Brasilien

FAQ

  • Was ist die aktuelle Debatte über die Stablecoin-Besteuerung in Brasilien? Es gibt wachsende Bedenken über potenzielle Steuern auf Stablecoin-Transaktionen, die die brasilianische Kryptoindustrie negativ beeinflussen könnten.

  • Was ist Julia Rosins Haltung zur Stablecoin-Besteuerung? Julia Rosin, Präsidentin von Abcripto, lehnt jede finanzielle Steuer auf Stablecoin-Transaktionen ab, da sie argumentiert, diese könnte verfassungswidrig sein und Kryptowährungen mit Fremdwährungen gleichsetzen.

  • Wie plant die brasilianische Regierung, die Stablecoin-Besteuerung anzugehen? Das Finanzministerium hat einen Schwerpunkt auf die Regulierung und Besteuerung von Krypto-Assets gelegt, was Widerstand von Gesetzgebern ausgelöst hat.

  • Wie werden Stablecoins unter brasilianischem Recht klassifiziert? Obwohl Stablecoins an Fiat-Währungen gebunden sind, argumentiert Rosin, dass sie keine Fremdwährungen sind und nicht wie traditionelle Währungen besteuert werden sollten.

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