Europa macht einen gewaltigen Schritt in Richtung regulierter digitaler Finanzen, da Circle und die Deutsche Börse sich zusammenschließen, um Stablecoins in die Kernmarktinfrastruktur einzubetten.
Deutsche Börse arbeitet mit Circle zusammen, da Stablecoins in zentrale Euro-Märkte vordringen

Circle’s USDC und EURC Zielen auf Altsysteme über die Deutsche Börse ab
Die globale Integration digitaler Vermögenswerte in regulierte Märkte gewinnt an Dynamik, wobei Europa als zentraler Hub für Innovationen hervortritt. Deutsche Börse Group, einer der größten Marktinfrastruktur-Anbieter der Region, gab am 30. September bekannt, dass sie eine Absichtserklärung mit Circle Internet Group Inc. (NYSE: CRCL) unterzeichnet hat, um bei der Bereitstellung von Circles Produkten, einschließlich seiner EURC- und USDC-Stablecoins, im Ökosystem der Deutschen Börse zusammenzuarbeiten. Die Vereinbarung ist die erste ihrer Art zwischen einem europäischen Börsenbetreiber und einem globalen Stablecoin-Emittenten und unterstreicht die Dynamik rund um Europas Markets in Crypto Assets Regulation (MiCAR).
In ihrer gemeinsamen Ankündigung betonten die Unternehmen den Meilenstein:
Diese europaweit erste Vereinbarung zielt darauf ab, Marktteilnehmern neue Lösungen zu bieten, indem tokenbasierte Zahlungsnetzwerke mit der traditionellen Finanzmarktinfrastruktur verbunden werden.
“Es markiert auch einen wichtigen Schritt zur Förderung der regulierten Einführung von Stablecoins in europäischen Märkten,” fügt die Ankündigung hinzu.
Der anfängliche Fokus wird auf der Notierung und dem Handel mit Circles Produkten über die 360T-Plattform und die 3DX-Digitalbörse der Deutschen Börse liegen, kombiniert mit Verwahr- und Abwicklungslösungen, die von Clearstream geliefert und von Crypto Finance unterstützt werden. Die Zusammenarbeit nutzt die regulatorische Klarheit von MiCAR, mit der Circle als erster globaler Emittent konform ging, und zielt darauf ab, tokenisierte Zahlungen in eine vollständig regulierte Umgebung zu integrieren.
Die Deutsche Börse Group, eine internationale Börsenorganisation und Marktinfrastruktur-Anbieter, hat ihren Hauptsitz im Finanzzentrum Frankfurt/Rhein-Main. Sie ist global mit Büros in Luxemburg, Prag, Cork, London, New York, Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney vertreten.
Circles Mitbegründer, Vorsitzender und CEO Jeremy Allaire hob ebenfalls die erwartete Auswirkung hervor: „Zusammen mit der Deutschen Börse Group planen wir, den Einsatz regulierter Stablecoins in Europas Marktinfrastruktur voranzutreiben—das Abwicklungsrisiko zu reduzieren, Kosten zu senken und die Effizienz für Banken, Vermögensverwalter und den gesamten Markt zu steigern.“ Der Geschäftsführer fuhr fort:
Da klare Regeln in Europa greifen, wird die Ausrichtung unserer regulierten Stablecoins, EURC und USDC, mit vertrauenswürdigen Plattformen neue Produkte freisetzen und Workflows über Handel, Abwicklung und Verwahrung rationalisieren.
Während Kritiker warnen, dass die weit verbreitete Einführung von Stablecoins systemische Risiken erhöhen könnte, argumentieren Befürworter, dass die Kombination aus Compliance, vertrauenswürdiger Infrastruktur und institutioneller Verwahrung Sicherheitsvorkehrungen bietet. Unterstützer sehen die Verbindung Deutsche Börse–Circle als einen Schritt in Richtung einer Zukunft, in der digitale Vermögenswerte und traditionelle Wertpapiere nahtlos innerhalb der europäischen Kapitalmärkte koexistieren.




