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Deutsche Behörde beschlagnahmt 13 nicht autorisierte Krypto-Geldautomaten

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Deutschlands hat in einer landesweiten Operation mit 60 Beamten und Razzien an 35 Orten 13 nicht autorisierte Kryptowährungsautomaten beschlagnahmt. Die BaFin berichtete, dass die Automaten illegale Transaktionen ermöglichten und ein Risiko für Geldwäsche darstellten. Nach deutschem Recht ist der Handel mit Währungen, einschließlich Kryptowährungen, ohne die entsprechende Genehmigung illegal, wobei Verstöße mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden können.

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Deutsche Behörde beschlagnahmt 13 nicht autorisierte Krypto-Geldautomaten

BaFin beschlagnahmt nicht autorisierte Krypto-Automaten in ganz Deutschland

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die oberste Finanzregulierungsbehörde Deutschlands, gab am Dienstag bekannt, dass sie im ganzen Land betriebene Kryptowährungsautomaten ohne Genehmigung beschlagnahmt hat. Die Ankündigung besagt, wie von Google übersetzt:

Die 13 beschlagnahmten Maschinen werden ohne die erforderliche BaFin-Genehmigung betrieben und stellen ein Risiko für Geldwäsche dar.

BaFin-Beamte, unterstützt von der Polizei, der Deutschen Bundesbank und in Koordination mit dem Bundeskriminalamt (BKA), führten Einsätze an 35 Orten durch und setzten rund 60 Beamte ein, um die illegal betriebenen Maschinen zu beschlagnahmen. Während der Razzia wurden auch insgesamt 250.000 Euro in bar beschlagnahmt.

Der deutsche Regulierer erklärte, dass die beschlagnahmten Maschinen ein Risiko für Geldwäsche darstellten, da ihnen die erforderliche Genehmigung nach dem deutschen Kreditwesengesetz (§ 32 Kreditwesengesetz) fehlte. Der Währungsumtausch zwischen Euro und Kryptowährungen gilt entweder als Eigenhandel oder Bankgeschäft, was gesetzlich die ausdrückliche Genehmigung der BaFin erfordert.

Mit dem Hinweis, dass das Fehlen ihrer Genehmigung das Geschäft illegal macht, betonte die BaFin:

Illegale Betreiber werden von der Polizei und der Staatsanwaltschaft strafrechtlich verfolgt. Den Tätern drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Die beschlagnahmten Geldautomaten wurden in mehreren großen deutschen Städten gefunden und wurden Berichten zufolge von Personen mit kriminellen Absichten verwendet, um Transaktionen zu erleichtern, die Geldwäsche-Kontrollen umgehen könnten. Transaktionen über 10.000 Euro erfordern eine Verifizierung der Kundenidentität gemäß den “Know Your Customer” (KYC)-Vorschriften, um Geldwäsche zu verhindern. Bei Verdacht auf illegale Aktivitäten oder Terrorismusfinanzierung muss dies der Financial Intelligence Unit (FIU) gemeldet werden.

Was halten Sie von BaFins Vorgehen gegen nicht autorisierte Kryptowährungsautomaten? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.