Laut der Deutschen Bank könnte der US-Dollar bald seinen Status als sicherer Hafen verlieren, da sich die globalen Märkte an ein sich rasch veränderndes geopolitisches Umfeld anpassen. George Saravelos, globaler Leiter der FX-Strategie der Bank, erklärte: „Die Geschwindigkeit und das Ausmaß der globalen Veränderungen sind so schnell, dass dies als Möglichkeit anerkannt werden muss.“ Diese Warnung folgt auf einen Rückgang des Dollars um 0,7 % am Dienstag, was Investoren überraschte, die angesichts neuer Zölle eine Stärkung erwarteten. Saravelos bemerkte eine abnehmende Korrelation zwischen dem Dollar und Risikowerten sowie ein steigendes Leistungsbilanzdefizit, das oft auf Grenzen der Dollar-Überbewertung hinweist. Er erwähnte auch, dass die erhöhten Verteidigungsausgaben der EU, als Reaktion auf Präsident Trumps Rückzug der Sicherheitsunterstützung, zu diesem Wandel beitragen. „Wir beginnen, offener für die Aussichten auf einen breiteren schwächeren Trend des Dollars zu werden“, schloss er und hob die Herausforderungen für Amerikas Rolle in globaler Sicherheit und Handel hervor.
Deutsche Bank warnt, der US-Dollar könnte aufgrund schneller geopolitischer Veränderungen seinen Status als sicherer Hafen verlieren.
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