Bitcoins steigende institutionelle Anziehungskraft, rekordbrechende Preisbewegungen und seine wachsende Rolle als makroökonomischer Absicherung könnten seine Position neben Gold in Reserven sichern, sagt die Deutsche Bank.
Deutsche Bank sieht Bitcoin bis 2030 zusammen mit Gold in den Zentralbankreserven explodieren

Deutsche Bank sieht Bitcoin zusammen mit Gold in globalen Reserveportfolios koexistieren
Die Deutsche Bank veröffentlichte am 22. September einen Bericht ihres Forschungsinstituts mit dem Titel “Bitcoin vs. Gold: Die Zukunft der Zentralbankreserven bis 2030”, der untersuchte, ob Bitcoin neben Gold in offiziellen Reserveportfolios stehen könnte. Die Studie verglich beide Vermögenswerte mit traditionellen Reservestandards wie Volatilität, Liquidität und Vertrauen und prognostizierte, dass bis 2030 die Zentralbanken beide als Diversifikatoren halten könnten.
Der Bericht betonte die dauerhafte Rolle von Gold als sicherer Hafen, da die Preise im September auf ein Rekordhoch von 3.703 $ pro Unze stiegen, bedingt durch starke Nachfrage der Zentralbanken und geopolitische Risiken. Auch Bitcoin ist gestiegen und erreichte im August kurzzeitig 123.500 $, wobei die Analysten der Deutschen Bank feststellten: „Seine Preisstärke unterstreicht die wachsende institutionelle Akzeptanz und seinen aufstrebenden Status als potenzielle makroökonomische Absicherung.“ Die Analysten fügten hinzu:
Wir kommen zu dem Schluss, dass sowohl Gold als auch Bitcoin bis 2030 auf den Bilanzen der Zentralbanken koexistieren können.
Sie betonten auch die politische Dynamik: „Eine nationale Bitcoin-Reserve könnte Vertrauen in die Zukunft der Kryptowährungen signalisieren und internationale Finanzstandards setzen, ähnlich wie es heute die US-Goldreserven tun.“
Mit Blick in die Zukunft erklärte die Studie:
Letztendlich werden Bitcoin und Gold auch mittelfristig koexistieren, wobei Gold seine Führungsrolle in offiziellen Reserven behält und Bitcoin in privaten und alternativen Reserven expandiert.
Die Autoren betonten: „Bitcoin und Gold sind komplementäre Diversifikationen zu Zentralbankportfolios.“ Gleichzeitig warnten sie davor, ihre Auswirkungen zu überbewerten, und schrieben: „Weder Bitcoin noch Gold werden voraussichtlich den US-Dollar als primäres Reserve-Asset oder Zahlungsmittel ersetzen.“ Befürworter argumentieren, dass die Portabilität von Bitcoin, das begrenzte Angebot und seine Unabhängigkeit von Regierungen ihm eine eigene langfristige Rolle verleihen, auch wenn Gold in den offiziellen Reserven zentral bleibt.




