Das mit der Trump-Familie verbundene Unternehmen World Liberty Financial erhält Berichten zufolge starke Unterstützung für einen Vorschlag, der die Stimmrechte erheblich verändern könnte.
Der umstrittene Vorschlag von World Liberty Financial, Stimmrechte mit Staking-Gewinnen zu verknüpfen, findet 99 % Zustimmung

Frühe Unterstützung trotz Kritik der Geldgeber
World Liberty Financial erhält überwältigende Unterstützung für einen Vorschlag, der die Stimmrechte neu definieren könnte. Die am 5. März vorgestellte Maßnahme würde die Stimmrechte von nicht gesperrten Token – etwa 20 % des derzeit handelbaren Angebots – aufheben, es sei denn, die Inhaber halten sie mindestens 180 Tage lang. Im Gegenzug erhalten die Staker eine jährliche Rendite von 2 % in WLFI-Token, die nach Ermessen des Teams angepasst werden kann.
Trotz Kritik von einigen frühen Unterstützern sagte ein Bloomberg-Bericht unter Berufung auf eine externe Governance-Plattform, dass fast 99 % der bisher abgegebenen Stimmen den Plan befürworten. Mehr als 1,4 Milliarden Token wurden bereits für die Abstimmung verwendet, die am 12. März endet.
Gegner des Vorschlags argumentieren, dass er Investoren in eine Zwickmühle bringt: Um Einfluss auf Entscheidungen darüber zu nehmen, wann ihre gesperrten Token – 80 % der Bestände – freigegeben werden könnten, müssen sie zunächst ihre einzigen liquiden Vermögenswerte abgeben. Morten Christensen, Gründer von Airdropalert.com, sagte, er werde gegen die Maßnahme stimmen und bezeichnete das Staking als „Todeskandidat für einen Token”. Andere, wie der Investor Bruno Ver, bleiben unentschlossen. Die überwältigende Mehrheit der Befürworter lässt jedoch vermuten, dass die meisten WLFI-Inhaber das Staking als eine Möglichkeit sehen, die Governance zu stärken und sich an langfristigen Zielen auszurichten. Der WLFI-Token ist seit Beginn der teilweisen Freigabe im letzten Jahr um mehr als 50 % gefallen, was Spekulationen nährt, dass der Vorschlag darauf abzielt, den Verkaufsdruck zu verringern. Das Team von World Liberty Financial bestreitet dies jedoch und betont, dass es bei der Maßnahme darum geht, sicherzustellen, dass die Governance eher engagierte Teilnehmer als kurzfristige Spekulanten widerspiegelt.
Dennoch bleibt das Fehlen eines veröffentlichten Freigabezeitplans ein Knackpunkt. „Es ist ungewöhnlich, keinen Zeitplan für die Freigabe eines Projekts anzugeben“, sagte Lex Sokolin von Generative Ventures. „Dies ist einer der wichtigsten Bereiche, in denen Transparenz erforderlich ist.“
Laut Bloomberg sieht der Vorschlag auch Vergünstigungen für große Staker vor: Wer mindestens 50 Millionen WLFI zusagt, erhält direkten Zugang zum Projektteam für Partnerschaftsgespräche, was Bedenken hinsichtlich eines gestaffelten Systems weckt, das Whales begünstigt.

WLFI Verteidigt Wallet-Blacklist als Schutzmaßnahme, nicht als strafend
WLFI betonte, dass die Maßnahme nicht dazu gedacht war, legitime Aktivitäten zu unterdrücken, sondern weiteren Schaden zu verhindern, während die Untersuchungen laufen. read more.
Jetzt lesen
WLFI Verteidigt Wallet-Blacklist als Schutzmaßnahme, nicht als strafend
WLFI betonte, dass die Maßnahme nicht dazu gedacht war, legitime Aktivitäten zu unterdrücken, sondern weiteren Schaden zu verhindern, während die Untersuchungen laufen. read more.
Jetzt lesen
WLFI Verteidigt Wallet-Blacklist als Schutzmaßnahme, nicht als strafend
Jetzt lesenWLFI betonte, dass die Maßnahme nicht dazu gedacht war, legitime Aktivitäten zu unterdrücken, sondern weiteren Schaden zu verhindern, während die Untersuchungen laufen. read more.
Angesichts der fast einstimmigen Zustimmung in der Abstimmung scheint WLFI entschlossen, das Staking als Eckpfeiler seines Governance-Modells zu verankern. Das Ergebnis wird am 12. März bekannt gegeben – eine Entscheidung, die einen Wendepunkt für die Zukunft des Projekts bedeuten könnte.
FAQ 💡
- Was ist der neue Vorschlag für die WLFI-Governance? Der Vorschlag zielt darauf ab, die Stimmrechte von nicht gesperrten Token zu entfernen, sofern diese nicht mindestens 180 Tage lang gestaked wurden, und bietet gleichzeitig eine jährliche Rendite von 2 %.
- Wie verläuft der Abstimmungsprozess bisher? Derzeit unterstützen fast 99 % der Stimmen den Vorschlag, wobei über 1,4 Milliarden Token an der Abstimmung teilnehmen, die am 12. März endet.
- Was sind die Hauptbedenken der Gegner? Kritiker argumentieren, dass Investoren ihre einzigen liquiden Vermögenswerte aufgeben müssen, um bei der Freigabe ihrer gesperrten Token, die derzeit 80 % der Bestände ausmachen, mitreden zu können.
- Welche potenziellen Vorteile erhalten große Staker? Investoren, die mindestens 50 Millionen WLFI-Token staken, erhalten direkten Zugang zum Projektteam für Partnerschaftsgespräche, was Bedenken hinsichtlich einer Vorzugsbehandlung aufkommen lässt.




