Die Crypto Task Force der SEC hat 10 Prioritäten vorgestellt, darunter die Einstufung von Vermögenswerten, Zuständigkeit, Token-Angebote, Registrierung, Broker-Dealer, Verwahrung, Kreditvergabe, Staking, ETPs und globale Koordination.
Der Krypto-Sonderausschuss der SEC präsentiert 10 kühne Prioritäten—Massiver regulatorischer Wandel steht bevor
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Crypto Task Force der SEC: Wichtige Prioritäten und regulatorische Roadmap
Die Kommissarin der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Hester Peirce, hat die Prioritäten der kürzlich gebildeten Crypto Task Force skizziert und einen strukturierten Ansatz präsentiert, um regulatorische Unklarheiten im Kryptowährungssektor zu adressieren. Sie räumte frühere Fehler ein und betonte, dass die Behandlung von Krypto durch die SEC oft an rechtlicher Klarheit mangelte und nicht mit den kommerziellen Realitäten übereinstimmte, wobei viele Marktteilnehmer unsicher über die Anforderungen an die Einhaltung waren.
Insgesamt wurden 10 Prioritäten identifiziert, obwohl Peirce anmerkte, dass die Liste weder erschöpfend noch nach Wichtigkeit oder erwarteter Fertigstellung sortiert ist. An erster Stelle steht die Bestimmung des Wertpapierstatus verschiedener Krypto-Vermögenswerte. Peirce erläuterte:
Der Status von Krypto-Vermögenswerten unter den Wertpapiergesetzen ist grundlegend für die Lösung vieler anderer Fragen. Die Task Force arbeitet hart daran, verschiedene Arten von Krypto-Vermögenswerten zu untersuchen.
Als Nächstes wird die Task Force daran arbeiten, die Grenzen der Zuständigkeit der SEC zu definieren und Einladungen zu Anträgen auf keine Klageerhebung, um zu klären, welche Krypto-bezogenen Aktivitäten außerhalb der Zuständigkeit der Agentur liegen. Drittens steht die Einrichtung eines strukturierten Prozesses zur Erteilung vorübergehender Erleichterungen für Token-Angebote unter Wahrung angemessener Offenlegungen zur Erleichterung ihres Handels auf Sekundärmärkten.
Eine weitere Priorität wird die Überprüfung und Empfehlung von Änderungen bestehenden Rahmenbedingungen zur Wertpapierregistrierung wie der Verordnung A und Crowdfunding-Regeln sein, um Token-Emissionen besser gerecht zu werden. Die Task Force wird auch potenzielle Aktualisierungen des Spezial-Broker-Dealer-Rahmens untersuchen, insbesondere im Hinblick auf die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten, die als Wertpapiere und Nicht-Wertpapiere klassifiziert sind. Peirce erkannte an, dass das derzeitige System ineffektiv ist und Änderungen erforderlich sind, um Broker-Dealer besser an der Teilnahme am Kryptomarkt zu befähigen.
Weiter unten auf der Liste steht die Entwicklung von Verwahrungslösungen für Anlageberater. Auch Kryptokreditvergabe- und Staking-Regulierungen werden angegangen, wobei Peirce feststellte:
Wir müssen Klarheit darüber schaffen, ob Krypto-Kreditvergabe- und Staking-Programme durch die Wertpapiergesetze abgedeckt sind und, falls ja, wie. Wir planen, daran zu arbeiten, wie solche Programme im Einklang mit dem Gesetz strukturiert werden können.
Die Task Force wird sich auch auf die Klärung des regulatorischen Rahmens für Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) konzentrieren. Sie wird Genehmigungsprozesse skizzieren und Änderungen wie Staking erkunden, wobei jedoch zunächst Verwahrungsprobleme gelöst werden müssen. Darüber hinaus wird die Gruppe Verbesserungen der Clearingstellen- und Transferagentenregelungen bewerten und die Schaffung eines grenzüberschreitenden regulatorischen Sandkastens in Betracht ziehen, um internationale Zusammenarbeit zu fördern. Peirce ermutigte öffentliche Beteiligung und erklärte: “Wenn wir zusammenarbeiten, wird die Reise aufregend und lohnend sein.” Die SEC wird Fortschritts-Updates der Task Force über ihre offizielle Webseite bereitstellen und Marktteilnehmer einladen, durch schriftliche Beiträge und Treffen teilzunehmen.




