Amerikas führende Finanzinstitute haben Stablecoins im Visier, und ein neuer Bericht zeigt, dass mehrere Banken heimlich an Projekten zusammenarbeiten, um Krypto-Assets auf den Markt zu bringen, die an den US-Dollar gebunden sind.
Der Krypto-Coup an der Wall Street? Mega-Banken bereiten sich heimlich auf den Einstieg in Stablecoins vor

WSJ: Stablecoin-Block bildet sich hinter verschlossenen Türen
Sollte der „Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act“ – treffend GENIUS Act genannt – den Senat passieren und auf Trumps Schreibtisch zur Genehmigung gelangen, wird erwartet, dass diese Bankengiganten mit Nachdruck in diesen Bereich vordringen.
Das Wall Street Journal (WSJ) berichtet unter Berufung auf namentlich nicht genannte Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, dass mit der Bank of America, Wells Fargo, JPMorgan und Citigroup verbundene Einheiten die Möglichkeit prüfen, an einer einheitlichen Stablecoin-Initiative zu arbeiten.
WSJ-Journalisten Gina Heeb und Justin Baer stellten fest, dass sich die Diskussionen innerhalb der Bankenkoalition laut diesen Insidern noch in einem frühen Stadium befinden und überarbeitet werden können. Ein konkreter Weg hängt stark von den regulatorischen Rahmenbedingungen ab, die durch den GENIUS Act definiert werden, und davon, ob die Banken laut Quelle von Heeb und Baer ausreichend „Nachfrage danach“ wahrnehmen.
Früher in dieser Woche stimmte der US-Senat mit 66-32 Stimmen dafür, den Abschluss des GENIUS Act zu beginnen und ihn zum nächsten legislativen Kontrollpunkt voranzutreiben. Während sich die traditionellen Finanzgiganten (TradFi) an der Schwelle aufstellen, steht das Schicksal etablierter Akteure wie Circle und Tether auf dem Spiel. Während die beiden derzeit den Stablecoin-Bereich dominieren, könnte dieser Vorteil schnell schwinden, sollten Namen wie JPMorgan und die Bank of America ins Rennen gehen.
Einige spekulieren, dass das Engagement der TradFi-Schwergewichte die Liquidität in die Höhe schnellen lassen und eine verlängerte Krypto-Rallye befeuern könnte. Wenn der GENIUS Act die letzten Hürden überwindet und Trumps Unterschrift erhält, ist das Eintreffen dieser Finanzgiganten nicht eine Frage des Ob, sondern des Wann.




